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Bücher und Autoren in der ZEIT, im Freitag und im Rheinischen Merkur von morgen – und über den Niedergang der Wörter

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT, im Freitag und im Rheinischen Merkur besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

Das Fluchtloch im Buch: Giwi Margwelaschwili war ein halbes Leben lang ein deutschsprachiger Autor in Georgien, der nur für die Schublade schrieb. Seit 1993 lebt er wieder in Berlin, jetzt erscheint sein Werk auch in Deutschland. Von Insa Wilke: Giwi Margwelaschwili: Der Kantakt. Aus den Leser-Lebenserfahrungen eines Stadtschreibers Verbrecher Verlag) und Giwi Margwelaschwili Der verwunderte Mauerzeitungsleser (Verbrecher Verlag).

Tamara Kamenszain Fremd in der Familie (teamart Verlag)

Die Zeit rät zu: Wolfram Siemann Metternich. Staatsmann zwischen Restauration und Moderne (C.H. Beck Wissen)

„Die werden uns alle ermorden!“: Michael Sontheimers Geschichte der RAF zeigt, wie unerträglich leer der linke Terror war. Von Gerd Koenen: Michael Sontheimer Natürlich kann geschossen werden. Eine kurze Geschichte der Roten Armee Fraktion (Deutsche Verlags-Anstalt)

„Warum Krieg? Darum!“ Der Germanist Paul Michael Lützeler analysiert anhand von Gegenwartsromanen eindrucksvoll die neuen Weltkonflikte. Von Evelyn Finger: Paul Michael Lützeler Bürgerkrieg global. Menschenrechtsethos und deutschsprachiger Gegenwartsroman (Wilhelm Fink Verlag)

„Wo Rettung erwächst“: Michael Scharangs jugendlicher Roman über das Alter und die Freundschaft Von Kristina Maidt-Zinke: Michael Scharang Komödie des Alterns Suhrkamp.

„Paradise lost“: Halbseiden, spannend und akademisch geht es in Paul Austers Büchern immer zu. In seinem neuen Roman Unsichtbar (Rowohlt) ist er einem der ältesten Motive der Weltliteratur auf der Spur, meint Hubert Winkels.

„Vom Stapel: Möchtegernrenegaten“: Das große Elend: Wenn Männer vor dem Mann warnen Von Ursula März: Roman Maria Koidl Scheißkerle. Warum es immer die Falschen sind Hoffmann und Campe.

Höllenritt. Ein deutscher Hells Angel packt aus (Econ Verlag)

Rheinischer Merkur

Republik der Radebrecher: Die Übermacht der Bilder befördert den Niedergang der Wörter. Wolfgang Frühwald hat den Wandel seit 40 Jahren untersucht und seine Aufsätze nun in einem Band publiziert – Wolfgang Frühwald: Wieviel Sprache brauchen wir?. (Berlin University Press).

Zu hoch nicht hinaus, das geht übel aus!: Ein Chirurg unter Stasiverdacht begeht Selbstmord. Ralph Hammerthaler erhellt die Motive – Ralph Hammerthaler: Der Sturz des Friedrich Voss DuMont.

Ertränkt in Langeweile: Neureich und unglücklich – Claudia Pinero entzaubert Argentinies Schickeria in ihren Luxusreservaten – Claudia Pinero: Die Donnerstagswitwen. Unionsverlag

Kurz besprochen:

Wolfgang Michalski: Hamburg. Erfolge und Erfahrungen in der globalisierten Welt. Murmann Verlag

Natalja Kljutscharjowa: Endstation Russland. Suhrkamp

Andreas Kieling: Der Bär. Parragon Verlag

John Vaillant: The Golden Spruce. Arrow

Der Freitag

„Fundevogel geht es gut“: Jörg Sundermeier über das Buch und das Leben von Verleger Klaus Wagenbach: http://www.freitag.de/kultur/1029-fundevogel-geht-es-gut.

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Offener Brief mehrerer Literaturräte zur Kunst- und Meinungsfreiheit

Die Literaturräte der Länder Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen bekräftigen vor dem Hintergrund aktueller kulturpolitischer Diskussionen die zentrale Bedeutung der im Grundgesetz verankerten Meinungs- und Kunstfreiheit. Sie rufen Bund und
Länder dazu auf, diese Freiheiten aktiv zu stärken und als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen, demokratischen Kultur zu fördern.

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