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Bücher und Autoren in der ZEIT, im Freitag und im Rheinischen Merkur von morgen – und überwältigende Erzählungen von Krasznahorkai

Hier finden Sie die Bücher, die morgen in der ZEIT, im Rheinischen Merkur und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die Zeit

Das Gedicht der heutigen Ausgabe heißt „und morgens machen wir die welt auf“ von Manfred Enzensperger aus endlich boppard. Gedichte, Horlemann Verlag.

„Wir raten ab“ heißt es heute unter der Überschrift „Männerschnulze“ zu Philipp Meyers Rost, Klett-Cotta.

Ein fulminantes Debüt“ sei dagegen Steven Uhlys „gepfefferte Barockliteratur aus der deutschen Gegenwart“, so Florian Illies unter der Überschrift „Es ist nicht so, wie du denkst“ über das Buch Mein Leben in Aspik aus dem Secession Verlag ,

„Einfach ins Herz getroffen“: Um Künstler, Käuze, Einsame, Heilige geht es in den „überwältigenden Erzählungen“ (Seiobo auf Erden , Fischer des Ungarn László Krasznahorkai, so Andreas Isenschmid.

„Warmes Klima, heiße Kriege“: Science-Fiction oder Sachbuch? Der Militärhistoriker Gwynne Dyer prognostiziert in Schlachtfeld Erde (Klett Cotta) die globalen Konflikte der Zukunft, so Christiane Grefe.

„Besternte Sprache“: Leben und Werk des vergessenen Expressionisten Walther Rheiner spiegelt Kokain aus der Edition Apollon wieder.

„Wenn Gott nichts tut“: Mit seinem neuen Buch Herrschaft und Herrlichkeit installiert sich Giorgio Agamben (Suhrkamp) als Alleinherrscher über die politische Theorie, so Claude Haas. Außerdem im Blick seine Bücher Das Sakrament der Sprache bei Suhrkamp und Nacktheiten, das Anfang Oktober bei Fischer erscheint.

„Was sind das für Lumpenhunde!“: Akteure eines Umbruchs ist eine Porträtgalerie, die uns mitten hinein in die politischen Leidenschaften des 19. Jahrhunderts führt, so Benedikt Erenz über das von Walter Schmidt herausgegebene Buch der Reihe Männer und Frauen der Revolution von 1848/49, Band 3 im Fides Verlag.

Rheinischer Merkur

„Cambridge kann warten“: Der exzentrische Brite Christopher Isherwood feierte als junger Autor mit seinen Dichterfreunden berauschende Feste. Der autobiografische Roman Löwen und Schatten bei Berenberg über seine Studentenzeit wurde jetzt neu übersetzt.

„Ballade vom unglücklichen Vater“: Alain Claude Sulzer erzählt in Zur falschen Zeit kunstvoll über eine verbotene Männerliebe in der Schweiz der 1950er-Jahre (Galiani).

Kurz besprochen wir unter:
> “ Das Buch wird überleben“: Umberto Eco, Jean-Claude Carrière, Die große Zukunft des Buches, Hanser
> „Steinzeit klug erklärt“: Sibylle Rieckhoff, Jürgen Rieckhoff, Die Steinzeit, das Mammut und ich, Arena
> „Qual und Würde“: Marie N’Diaye, Drei starke Frauen, Suhrkamp

Der Freitag

Michael Angele: „Kontinent für allerlei Randgänger. In seinem neuen Buch Im Wald der Metropolen lässt Karl-Markus Gauß (Zsolnay) Europa aus vielen Mündern sprechen: http://www.freitag.de/kultur/1035-kontinent-f-r-allerleirandg-nger

Florian Schmid: „Umfassende Zivilisationskritik. Nicht nur der Titel erinnert an sein legendäres Debüt“: Douglas Couplands neuer Roman Generation A Klett-Cotta.

Fadrina Arpagaus „Jenseits der ISBN-Nummern. Verleger Urs Engeler beschreitet mit seinen „roughbooks“ neue Wege: http://www.freitag.de/kultur/1035-jenseits-der-isbn-nummern.

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