Alte Schnurlostelefone ab 1. Januar verboten – hohes Bußgeld droht

Wie die WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH in einer Pressemitteilung mitteilte, soll das Nutzen alter Schnurlostelefone ab Jahresbeginn 2009 richtig teuer werden.

Vom 1. Januar 2009 an dürfen viele ältere Schnurlostelefone, die auf den Übertragungs-Standards CT1+ und CT2 senden, nicht mehr betrieben werden.

Der Grund: Die Bundesnetzagentur hat die Frequenzen neu vergeben. Wer sich nicht an das Verbot hält, riskiert ein hohes Bußgeld.

Grundsätzlich dürfen ab kommendem Jahr Schnurlostelefone nur noch nach dem sogenannten DECT-Standard arbeiten. Ob dies der Fall ist, lässt sich meist der Bedienungsanleitung entnehmen. Findet sich dort kein entsprechender Hinweis, sollte der Nutzer in den technischen Daten nach den genutzten Frequenzen suchen. Funkt das Gerät zwischen 1.880 und 1.900 Megahertz (MHz), handelt es sich um ein DECT-Gerät und darf weiter betrieben werden – mindestens bis zum Jahre 2013.

Ab 2009 nicht mehr betrieben werden dürften CT1+-Geräte, die auf den Frequenzen von 885 bis 887 MHz und 930 bis 932 MHz funken, so connect, Magazin für Telekommunikation. Ebenfalls künftig verboten seien CT2-Modelle, die auf Frequenzen von 864,1 bis 868,1 MHz senden. Diese Geräte wurden bis in jüngste Zeit vor allem im Internet vertrieben, da die CT1+-Technik als gesundheitlich unbedenklich gilt. Inzwischen gebe es aber auch eine wachsende Auswahl an DECT-Geräten, die mit der Eco-Mode-Technik einen effektiven Strahlungsschutz bieten.

Gute DECT-Geräte mit neuester Strahlungsschutztechnik gebe es bereits unter 50 Euro. Neue Modelle böten zudem meist deutlich längere Akkulaufzeiten und mehr Komfort.

Hintergrundinformationen zu allen aktuellen DECT-Modellen finden sich mit Testberichten in der connect-Datenbank unter www.connect.de/suche/powersearch.html. Alles zum Thema Strahlenschutz finden Sie unter www.connect.de/ecomode.

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