Ausstellung zum 75. Geburtstag von Christa Wolf

Aus Anlass des 75. Geburtstages von Christa Wolf am 18. März wurde gestern in der Berliner Akademie der Künste die Ausstellung „Wie man es erzählen kann, so ist es nicht gewesen“ eröffnet. Zu Ehren der Autorin, die mit ihrem Mann Gerhard Wolf erschienen war, kamen rund 1000 Gäste, darunter Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, seine Stellvertreterin Antje Vollmer, Akademie-Präsident Adolf Muschg und die Autoren Günter de Bruyn, Volker Braun und Rüdiger Safranski. Die Werkschau zeigt erstmals Aufzeich-nungen, Manuskripte, Briefe und Fotos aus dem literarischen Archiv der wohl bekanntesten deutschsprachigen Autorin der Gegenwart. 600 Exponate wurden aus einem Fundus von 20.000 Manuskriptblättern und 25.000 Briefen ausgewählt. In der Reihe PATRIMONIA der Kulturstiftung der Länder ist eine Publikation mit Texten und Faksimiles aus dem Archivbestand sowie Beiträgen von Volker Braun, Daniela Dahn, Günter Grass, Peter Härtling und anderen Schriftstellerkollegen erschienen. Zuletzt veröffentlichte Christa Wolf im Herbst 2003 „Ein Tag im Jahr“ bei Luchterhand und aus Anlass des Geburtstages präsentiert der Verlag nun „Christa Wolf. Eine Biographie in Bildern und Texten“, herausgegeben von Peter Böthig.

Die Ausstellung in der Akademie der Künste ist noch bis zum 2. Mai zu sehen. Informationen unter www.adk.de.

Im Bild: Christa Wolf mit ihrem Verleger Gerald J Trageiser

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