Buchhandlung Hilberath & Lange verlässt eBuch / Stellungnahme des eBuch-Vorstands

Mit einem offenen Brief hat sich die Buchhandlung Hilberath & Lange in Mülheim an der Ruhr von der Genossenschaft eBuch verabschiedet; der Austritt soll zum 31. Dezember erfolgen. In dem Brief gehen Brigitta Lange und Dr. Ursula Hilberath ausführlich auf die internen Auseinandersetzungen bei der eBuch ein.

„Wir engagieren uns seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Branche. Eine von uns beiden, Brigitta Lange, war von 2003-2004 für die eBuch im Aufsichtsrat und von 2004-2007 Mitglied des Vorstandes. Und zwar ehrenamtlich, mit voller Überzeugung, großem Arbeitszeitaufwand und viel Freude – bis zu dem Zeitpunkt, als der damalige Vorstand (Brigitta Lange, Sara Willwerth und Alexander Klein) aus Gründen der Verantwortung und aus gesetzlicher Pflicht vorhandene Missstände benennen und angehen musste und vom Aufsichtsrat und den Mitgliedern keinerlei Unterstützung erhielt“, heißt es in dem Schreiben der Buchhandlung, gegen die aufgrund der damaligen Streitpunkte ein internes Ausschlussverfahren läuft.

Kritisiert werden im offenen Brief vor allem Vorstand und Aufsichtsrat. Tenor: Die wahren Nutznießer der Genossenschaft seien weniger die Mitglieder, sondern eher die eBuch-Funktionäre.

Zum Schreiben der Buchhandlung Hilberath & Lange nimmt die eBuch wie folgt Stellung (Aktualisierung der Meldung 19.10 Uhr):

Mit ihrem Brief „Unser Abschied von der Genossenschaft“ bestätigt Frau Lange, Mitinhaberin der Buchhandlung Hilberath & Lange, ihren Ausschluß aus der eBuch eG wegen genossenschaftswidrigen Verhaltens. Dafür bedankt sich die Genossenschaft.

Dem früheren Aufsichtsrat, der sich laut dem Brief als Einziger für die Mitglieder der eBuch eingesetzt hat, wurde von der diesjährigen Mitgliederversammlung in Göttingen bei 0 Ja-Stimmen, 2 Enthaltungen 70 Nein-Stimmen die Entlastung verweigert. Viel deutlicher lässt sich nicht ausdrücken, was die Mitglieder von seiner „Vertretung ihrer Interessen“ durch dieses Aufsichtsratsmitglied hielten [mehr…], [mehr…].

Der Erfolg der Genossenschaft wird am Jahresergebnis gemessen. Das Jahresergebnis (+ 120.000 Euro Gewinn) wurde von der Mitgliederversammlung, sowie dem Prüfer und Prüfverband festgestellt und bestätigt.
Die falschen Vorwürfe aus dem Jahr 2007 werden nicht wahrer, weil sie in diesem Brief erneut erhoben werden.
Die eBuch eG wird jährlich von Gesetzes wegen geprüft. Der Prüfbericht, der ebenfalls der Mitgliederversammlung vorgestellt wurde, bescheinigt dem Vorstand die ordnungsgemäße Geschäftsführung.

Der Vorstand der eBuch
gez. Lorenz Borsche, Michael Pohl, Herbert Thurn

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