Chinesischer Buchhändler Shi Weihan wieder frei

Hat der Druck doch geholfen? In China wurden der christliche Buchhändler Shi Weihan und weitere Christen wieder freigelassen, berichtet jetzt das Online-portal Factum.

Es beruft sich auf eine Information der Organisation „Stimme der Märtryrer“, wonach Shi Weihan, Besitzer eines christlichen Buchladens, am 4. Januar zusammen zwei Dutzend anderes Christen wieder aus dem Gefängnis entlassen wurde. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea hatten sich für den Gefangenen eingesetzt, [mehr…]

Gemäss der China Aid Association (CAA) verzichte die chinesische Regierung auf eine Anklage gegen Weihan und ziehe alle ihre Vorwürfe, diese hätten kriminelle Machenschaften verübt, zurück.

Augenzeugen berichteten, Weihan sei bei seiner Entlassung aus dem Gefängnis guten Mutes in verhältnismässig stabiler körperlicher Verfassung gewesen.

Shi Weihan war am 28. November in Peking festgenommen worden, nachdem 20 Mitarbeiter des staatlichen Sicherheitsdienstes seinen christlichen Buchladen durchsucht hatten. Sie beschlagnahmten Literatur, einen Computer und die Geschäftsbücher. Laut CAA wurden den Festgenommenen vorgeworfen, christliche Literatur illegal gedruckt und verbreitet zu haben. Da kein Haftbefehl erlassen wurde, mussten die Verdächtigen nach 37 Tagen aus dem Gewahrsam entlassen werden, so CAA. Das Hilfswerk führt die Freilassung auch auf den internationalen Druck zugunsten der Festgenommenen zurück.

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