Cornelsen Verlag und Jüdisches Museum Berlin starten Schülerwettbewerb „Die Macht der Zeichen“

Cornelsen und das Jüdische Museum Berlin starten heute den bundesweiten Schülerwettbewerb „Die Macht der Zeichen. Gebrauch und Missbrauch von Zahlen“. Unter der Schirmherrschaft von Doris Schröder-Köpf sind Schülerinnen und Schüler eingeladen, das Phänomen von Zahlen in der Gesellschaft zu erforschen.
Im Mittelpunkt des Wettbewerbs steht die Auseinandersetzung mit der Bedeutung und Macht von Zahlen sowie ihrem Gebrauch und Missbrauch in Geschichte und Alltag. So sind Zahlen, Statistiken und Wertungen feste Bestandteile des täglichen Lebens – in den Medien, bei Fußballergebnissen, bei Wahlen. Doch wie unterschiedlich können scheinbar objektive Daten dargestellt werden? Was sagen Statistiken aus? Welche Absichten werden damit verfolgt? Ziel des Wettbewerbs ist es, die eigenständige Meinungsbildung von Jugendlichen so zu stärken, dass sie in der Lage sind Manipulation und Missbrauch zu deuten.
Die Gewinner erhalten Geldpreise im Gesamtwert von 3000 Euro. Die Preisträger werden im Juni 2004 im Beisein von Schirmherrin Doris Schröder-Köpf im Jüdischen Museum Berlin geehrt.
Zur Teilnahme aufgerufen sind Schulklassen der Sekundarstufen I und II sowie Arbeits- oder Projektgruppen mit ihren Lehrkräften der Fachrichtungen Mathematik, Sozialwissenschaften, Religion oder Ethik. Die Wettbewerbsbeiträge können in Form von Modellen, Experimenten, Collagen, Fotoberichten, Filmen, Inszenierungen oder multimedial eingereicht werden. Sie sind mit einer Kurzdarstellung (ca. drei Seiten) zu versehen und können bis zum 22. Mai 2004 an den

Cornelsen Verlag, Stichwort: Schülerwettbewerb „Die Macht der Zeichen“
Mecklenburgische Str. 53,
14197 Berlin

geschickt werden. Die Arbeitsergebnisse werden von einer prominenten Jury ausgewählt und prämiert: Steffen Reiche, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Wilfried Herget, Fachbereich Mathematik und Informatik an der Universität Halle sowie Daniel Fehlow, Schauspieler („Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“).

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