Datenweitergabe: Google knickt im Streit mit brasilianischen Behörden ein

Wie Heise-Online berichtet, ist Google unter dem Druck der brasilianischen Richter eingeknickt [mehr…]. Unter Androhung von 18 Mio. Dollar Tagesstrafe hatten die Richter verlangt, dass das amerikanische Unternehmen Nutzerdaten herausgibt. Allerdings für einen guten Zweck: Die Behörden wollen damit Pädophile und Rassisten verfolgen, die sich im landesweit genutzten Orkut-Netzwerk tummeln.

Das Online Portal zitiert einen Artikel in der „Washington Post“, der nicht online ist. „Google verteidigte die Übergabe gegenüber der Post mit dem relativ geringen Umfang der angeforderten Daten“, schreibt Heise-online.

Schon nach der ersten Meldung befürchteten Experten, dass damit das Eis gebrochen werden und Google Informationen an andere staatliche Stellen weitergeben könnte. Nach jüngsten Plänen will das Unternehmen noch weiter in die Privatsphäre reinhorchen – im wahrsten Sinne des Wortes.

Nch Informationen von IT-Times.de arbeite Google an einer neuen Technologie, mit der ein im PC eingebautes Mikrofon die Umgebungsgeräusche identifiziert. Auf diese Weise sollen Fernsehgeräusche eingefangen werden, die es ermöglichen, das Nutzerverhalten besser kennenzulernen, so IT-Times.

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