Der Falschgeldanfall ist um 4 % gestiegen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte auch im letzten Jahr wieder mit Falschgeldanfall zu kämpfen. Keine Krankheit, sondern der Fachbegriff für Daten zur schnöden Geldfälschung: Im zweiten Halbjahr seien 20540 falsche Euro-Banknoten im deutschen Zahlungsverkehr registriert wurden. Die rechnerische Schadensumme liege bei 1,9 Mio. €, beklagen die Währungshüter jetzt in einer Pressemitteilung.

Die schlechte Nachricht: Der Falschgeldanfall sei damit im Vergleich zum 1. Halbjahr 2007 um 4 Prozent gestiegen. In Deutschland bleibe die 50 Euro-Note trotz einer rückläufigen Entwicklung der am häufigsten gefälschte Notenwert. Über 80 Prozent aller Fälschungen fallen auf die Notenwerte 50, 100 und 200 Euro.

Die gute Nachricht: Im internationalen Vergleich sei der Falschgeldanfall in Deutschland mit rund fünf Fälschungen auf 10 000 Einwohner deutlich unter dem Durchschnitt der Euro-Zone. Im Urlaub also aufpassen.

Die Bundesbank weist darauf hin, dass sich alle Fälschungen, die bisher aufgetreten sind, nach dem Prinzip „Fühlen-Sehen-Kippen“ erkennen ließen. Wie Sie Falschgeld erkennen und damit umgehen können Sie hier nachlesen:
http://www.bundesbank.de/bargeld/bargeld_falschgeld.php

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