Der Haymon-Verlag hat ab 1. Oktober 2004 mit dem Studienverlag einen neuen Partner

Das bereits im Sommer bekanntgewordene Zusammengehen des Haymon-Verlags mit dem Studienverlag wurde vor kurzem mit der Unterzeichnung der entsprechenden Verträge durch Jürgen Horbach von der Deutschen Verlagsanstalt, der bisherigen Partnerin des Haymon-Verlags, durch Markus Hatzer (Studienverlag) und Dr. Michael Forcher

Michael Forcher

(Haymon) besiegelt, heißt es in einer jetzt veröffentlichten Presseerklärung. Der Studienverlag übernimmt den 50-Prozent-Anteil der DVA am Haymon-Verlag, die Änderung der Besitzverhältnisse an der Haymon Verlags Ges.m.b.H. wird am 1. Oktober im Firmenbuch eingetragen. Geschäftsführer sind Dr. Michael Forcher (als Verleger verantwortlich für das Programm und die Vertretung der Gesellschaft nach außen) und Markus Hatzer für den kaufmännischen Bereich.

Die Herauslösung von der DVA erfolgte in gutem Einvernehmen mit dem vor drei Jahren gewonnen deutschen Partner, betonen alle drei beteiligten Verleger. „Die ähnliche Größe und Struktur der nun zusammengeschlossenen Verlage und die räumliche Nähe ermöglichen wesentlich mehr Möglichkeiten für eine Nutzung von Synergieeffekten“, versichert Haymon-Verleger Michael Forcher, der sich über die Entlastung durch einen kaufmännischen Geschäftsführer freut. „Ich hätte eine solche Lösung schon bei der Verlagsgründung vor gut 20 Jahren gewünscht, habe damals aber keinen Partner gefunden. Jetzt kann ich mich endlich voll und ganz der Programmplanung und anderen inhaltlichen Belangen, den einzelnen Titeln, vor allem aber auch dem Kontakt mit unseren Autoren widmen.“

Das Programm des Haymon-Verlags, das zum Großteil literarische Titel und einige Sachbücher enthält, erfährt durch die neue Partnerschaft keinerlei Änderung. Es wird weiterhin die sehr persönliche Handschrift des Verlegers erkennen lassen und einen weiten Bogen vom Kriminlalroman bis zur experimentellen Literatur spannen. Für das äußere Bild der Verlags wird auch in Zukunft Benno Peter zuständig sein.

Die neue Lösung führt nicht nur zwei, sondern vier Verlage zusammen, da zum Studienverlag mit seinen ca. 80 Wissenschaftstiteln pro Jahr und 12 Zeitschriften auch dieEdition Löwenzahn, die schwerpunktmäßig regionale Sachtitel herausbringt, und der noch junge Literatur- und Kunstverlag Skarabäus gehören.

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