Der „Leipziger Lesekompass“ empfiehlt Lesestoff für 2- bis 14-Jährige / Workshops auf der Leipziger Buchmesse

Um Eltern und Pädagogen die Orientierung unter den Neuerscheinungen im Kinder- und Jugendbereich zu erleichtern, bringen die Stiftung Lesen und die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr erstmals den „Leipziger Lesekompass“ heraus: Er stellt 30 Titel vor, die sich für die Leseförderung in Schulen und Kindertagesstätten besonders eignen.

Der „Leipziger Lesekompass“ stellt ausgewählte Titel vor, die seit der Leipziger Buchmesse 2011 erschienen sind – gedruckte Bücher ebenso wie Hörbücher und DVDs. Diese sollen vor allem eins erreichen: Bei Kindern Freude und Begeisterung für das Lesen wecken. Gleichzeitig unterstützt der Lesekompass pädagogische Fachkräfte bei der Leseförderung. Eine unabhängige Jury hat insbesondere Titel ausgewählt, die aktuelle Trends aufgreifen und einen Bezug zu den Lebenswelten und Interessen von Kindern herstellen. Die Leseempfehlungen weisen nicht nur Titel aus, die leidenschaftliche Leserinnen und Leser ansprechen, sondern auch solche, die geeignet sind, das Interesse von Lesemuffeln zu wecken.

Der „Leipziger Lesekompass“ richtet sich an Fachkräfte, Eltern und junge Leser. Dies spiegelt sich auch in der Zusammensetzung der Jury wider: Jugendliche Lesescouts aus Sachsen – das sind Schülerinnen und Schüler, die in einem Projekt der Stiftung Lesen bei ihren Mitschülern und Freunden mit vielfältigen Aktionen für das Lesen werben – wirken darin ebenso mit wie Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kindertagesstätte, Schule, Bibliothek, Buchhandel, Fachpresse und Social Media. Dank dieser interdisziplinären Jury-Zusammensetzung wurden neue Ansichten und Blickwinkel in die Bewertung der Titel eingebracht und so Aspekte der Leseförderung und Lesespaß erfolgreich kombiniert.

Der „Leipziger Lesekompass“ benennt je zehn Empfehlungen für die Altersgruppen zwei bis sechs Jahre, sechs bis zehn Jahre und zehn bis 14 Jahre. Je Altersgruppe veröffentlichen Stiftung Lesen und Leipziger Buchmesse eine „Leipziger Lesekompass“-Broschüre, in der die empfohlenen Titel vorgestellt werden. Auf der Messe liegen alle Titel in einem Klassenzimmer in der Glashalle aus. Der Lesekompass selbst ist am Fachtreff Bildung in der Halle 2 erhältlich. Die drei Broschüren stehen ab dem 15. März zum Download unter www.stiftunglesen.de/leseempfehlungen und www.leipziger-lesekompass.de zur Verfügung. Für die Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen erarbeitet die Stiftung Lesen bis Mai 2012 zusätzlich pädagogische Materialien für Lehrkräfte, die Ideen für den Einsatz der prämierten Titel im Unterricht bieten. Ein Kreativwettbewerb, der in den Unterricht einbezogen werden kann, rundet dieses Angebot ab.

Vorgestellt wird der „Leipziger Lesekompass“ am 15. März 2012 auf der Leipziger Buchmesse (15.–18. März 2012). Zusätzlich richtet die Stiftung Lesen am 15. und 16. März auf der Messe drei Praxis-Workshops für pädagogische Fachkräfte aus. Experten der Stiftung Lesen vermitteln ihnen anschaulich und auf die verschiedenen Altersgruppe zugeschnitten, wie sie ihrer Leseförderung mithilfe der im „Leipziger Lesekompass“ prämierten Titel neue Impulse geben können.

Die Termine in Leipzig:

Donnerstag, 15. März 2012, Forum Kinder-Jugend-Bildung, Halle 2, Stand B303,
10:30 bis 11:30 Uhr: Vorstellung des „Leipziger Lesekompass“ mit Dr. Jörg F. Maas, Hauptgeschäftsführer der Stiftung Lesen, und Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse, in Anwesenheit der Jury. Moderation: Matthias Mayer, Journalist, Buchhändler und Kabarettist.

Donnerstag, 15. März 2012, Congress Center Leipzig – Seminarraum 14/15, 12 – 13 Uhr:
Workshop für Lehrkräfte der Klassenstufen 5 bis 8 (Altersgruppe 10 bis 14)
Donnerstag, 15. März 2012, Congress Center Leipzig – Seminarraum 6/7, 13:30 – 14:30 Uhr:
Workshop für Erzieherinnen und Erzieher (Altersgruppe 2 bis 6)
Freitag, 16. März 2012, Congress Center Leipzig – Seminarraum 14/15, 10:30 – 11:30 Uhr:
Workshop für Lehrkräfte der Klassenstufen 1 bis 4 (Altersgruppe 6 bis 10)

Eine Anmeldung zu den Praxis-Workshops ist nicht erforderlich.

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