Derzeit kein weiteres Ansteigen – Das Schlimmste überstanden?

Die Situation in Dresden ist unverändert ernst, allerdings scheint der Anstieg des Hochwassers zum Stillstand gekommen zu sein, andere Nachrichten berichten sogar von einem langsamen Rückgang. Am Morgen stand der Pegel noch bei 9,43 Meter.
Das Elbepark-Center ist zwar geflutet worden, berichtet Tom Kirsch, aber es besteht Hoffnung für die dortige Buch & Kunst-Filiale. „Das Einkaufszentrum, wo unsere Filiale liegt, ragt aus den Wassermassen, und ich glaube, dass wir sie retten können.“ Immer wieder hört Kirsch übers Telefon Anfragen, ob Buch & Kunst durch die Katastrophe gefährdet ist:“ Wir haben definitiv drei Filialen verloren“, so Kirsch, „aber das gefährdet unseren Betrieb insgesamt nicht.“

Derzeit wird per Handy versucht, Buch & Kunst-Mitarbeiter, die evakuiert werden mussten, privat im Kollegenkreis unterzubringen. „Und wir pumpen im Internationalen Buch die Keller aus, nachdem wir die Nachricht erhalten haben, dass nun wohl wirklich das Schlimmeste überstanden ist.“ Das heißt: In Sachsen fallen die Pegel endlich. Allerdings: Eine Entwarnung für Sachsen-Anhalt gibt es nicht. Nach einem Dammbruch wird es vor allem kritisch in Bitterfeld und weiter nördlich in Schönebeck und Magdeburg.

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