Die Unseld-Familienstiftung nimmt zur gestrigen dpa-Meldung Stellung

Die Unseld-Familienstiftung hat auf die gestern veröffentlichte dpa-Meldung [mehr…] reagiert, wonach dem Suhrkamp Verlag die Auflösung drohen könnte. Die Geschäftsführung des Verlags und die Familienstiftung sehen der Entscheidung des Gerichts demnach gelassen entgegen.

Man sei fest davon überzeugt, dass der Ausschlussklage der Medienholding Winterthur der Erfolg versagt bleibt. Hier der Wortlaut der Stellungnahme:

dpa hat heute über einen Prozess vor dem Landgericht in Frankfurt am Main berichtet, in dem beide Gesellschafter des Suhrkamp Verlages wechselseitig beantragen, den anderen Gesellschafter auszuschließen. Die Minderheitsgesellschafterin Medienholding Winterthur AG hat zudem in diesem Verfahren die Auflösung des Verlages beantragt. In diesem Zusammenhang wird in der Pressemitteilung der Vorsitzende Richter mit dem Satz zitiert: „Einer der namhaftesten Teilnehmer am Literaturbetrieb der Nachkriegszeit droht zu verschwinden.“ Dadurch kann der falsche Eindruck entstehen, der Richter habe erkennen lassen, wie er zu entscheiden gedenkt. In Wahrheit hat der Richter mit diesem Satz jedoch nur zum Ausdruck gebracht, welch verheerendes Ziel die Medienholding Winterthur AG mit ihrer Klage verfolgt. Das Gericht hat keine Tendenz erkennen lassen, wie es (am 13 Februar 2013) entscheiden wird. Die Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung ist fest davon überzeugt, dass der Ausschlussklage der Medienholding AG Winterthur der Erfolg vor dem Landgericht Frankfurt versagt bleibt. Der Entscheidung des Gerichts sehen die Geschäftsführung des Verlags und die Familienstiftung ebenso zuversichtlich wie gelassen entgegen.
Die Vorsitzenden des Vorstands der Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung
Ulla Unseld-Berkéwicz
Peter Raue

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