Eklat um Walser Buch über RR

Wie heute bekannt wird, hat FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher in einem offenen Brief an Martin Walser begründet, warum er dessen neuen Roman Tod eines Kritikers , der für den Herbst bei Suhrkamp angekündigt ist, nicht in der FAZ vorabdrucken werde. Er sei ein versteckt antisemitisches «Dokument des Hasses», es sei nichts weiter als eine «Mordphantasie».

Der Hintergrund wird schnell klar: Der Roman beschreibt den (angeblichen) Mord eines Schriftstellers an dem Star-Kritiker André Ehrl-König – nicht nur Schirrmacher scheint klar, dass damit nur Marcel Reich-Ranicki gemeint sein kann.
Doch nicht die fiktive «Exekution» ist es, die ihn den Vorabdruck verweigern lässt, sondern dass es in dem Buch «um Mord an einem Juden geht».

Pikant in diesem Zusammenhang: Im Herbst wird es einen weiteren prominenten deutschen Autor geben, der in seinem Buch einen bekannten Starkritiker (RR?) zu Tode kommen läßt… mehr dazu im kommenden BuchMarkt-Heft.

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