Eulenspiegel-Gruppe appeliert an den Verlegerausschuß des Börsenvereins: Zurück zur alten Ortographie

Dr. Matthias Oehme (Foto), Verleger der Eulenspiegel Verlagsgruppe, hat sich nach der Meldung über die Rückkehr zur alten Ortographie bei Spiegel Verlag und Axel

Dr. Matthias Oehme

Springer AG mit folgendem Apell heute an den Verlegerausschuß des Börsenvereins des deutschen Buchhandels gewandt:

„Die Rückkehr einiger wichtiger Zeitungsverlage zur alten Rechtschreibung ist mir Anlaß, den Verlegerausschuß zu einer – längst überfälligen – Erklärung gegen die Rechtschreibreform aufzufordern. Die Gründe sind bekannt und liegen seit langem auf dem Tisch, sie sind bedauerlicherweise gerade innerhalb der Branche kaum in ihrem ästhetischen und linguistischen Kern diskutiert worden. Die Verlage Eulenspiegel, Das Neue Berlin, Neues Leben und edition ost werden sich nach den Vorschlägen der Reformer weiterhin nicht richten und auch keinerlei Abdrucke in neuer Rechtschreibung genehmigen. Ich wünschte sehr, es träten möglichst viele Verlage dieser Position bei.

Dr. Matthias Oehme presse@eulenspiegelverlag.de

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