Florian Simon über zu Guttenberg-Arbeit: „Für die Reputation eines Verlags wenig hilfreich“

In einem Artikel des Stern äußert sich jetzt erstmals Duncker & Humblot-Verleger Florian Simon zur Guttenberg-Affäre. „Für die Reputation eines Verlags ist ein Vorgang wie dieser naturgemäß wenig hilfreich“, wird er zitiert.

Bei Duncker & Humblot erscheinen jährlich rund 350 wissenschaftliche Monographien und Sammelbände, daneben mehr als 15 wissenschaftliche Zeitschriften und Jahrbücher. Dabei verlässt sich der Verlag auf die Expertise der Universitäten: „Bei Qualifizierungsarbeiten, also Dissertationen und Habilitationsschriften, entscheiden wir nach Einsicht in die Voten der jeweiligen Prüfungsverfahren, wobei wir nur Spitzenbenotungen berücksichtigen“, sagt Simon. Er hatte der Einschätzung der Prüfungskommission der Universität Bayreuth vertraut, die dem CSU-Politiker attestierte, eine herausragende Arbeit abgeliefert zu haben.

Trotz Affäre und zahlreicher Bestellungen hatte Simon angekündigt, die Dissertation dauerhaft aus dem Angebot zu nehmen. Er wolle nicht am Kult verdienen.

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