Georg Klein spricht sich im Tagesspiegel für eine Rückkehr zur alten Rechtschreibung aus

Der Schriftsteller Georg Klein spricht sich in der Sonntagsausgabe des Tagesspiegel für eine Rückkehr zur alten Rechtschreibung aus. Dabei seien Häme, Hysterie und Triumphgefühle völlig fehl am Platze. „Wie wir das eine oder andere Wort schreiben werden, dies ist eine unserer kleineren, unserer billigeren Nöte. Weit größere Veränderungen stehen der deutschen Gesellschaft ins Haus. Und wir können von Glück reden, wenn sie den Charakter von freimütig diskutierten und staatlich geregelten Reformen haben werden. Denn weit tiefere Schluchten drohen in der deutschen Bevölkerung aufzubrechen, als der kleine Graben, der sich zwischen Schreibreform-Gegnern und Befürwortern aufgetan hat. Populismus aber – auch in den weniger wichtigen Fragen! – ist wahrlich das letzte, was wir zur Zeit öffentlich einüben sollten.“

Georg Klein lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Katrin de Vries, in Dollart/Ostfriesland. Zuletzt erschien bei Rowohlt sein Roman „Die Sonne scheint uns“.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.