Gert von Paczensky feiert am 21. August 80. Geburtstag

Politischer Journalismus in Deutschland ist ohne ihn nicht denkbar. Fundierte

Gert von Paczensky

Restaurant-Kritik ebenfalls nicht: Jetzt wird der Hädecke-Autor Gert v. Paczensky am 21. August achtzig Jahre alt – ein „Journalist mit Appetit“, wie ihn sein Verleger Joachim Graff nennt – nicht ohne Grund, s. u.:

Gert von Paczensky kann auf eine ungewöhnliche Karriere zurück blicken: Mit PANORAM gründete er das erste kritische Fernsehmagazin Deutschlands, er gehörte zum berühmten ersten Moderations-Team von „III nach 9“ und verließ das Fernsehen aus Protest gegen zuschauerfeindliche Kungelei.

Heute ist er, nach 30 Wanderjahren durch die deutsche und internationale Gastronomie, der Senior der deutschen Restaurantkritik.

Paczensky machte schon vor einem halben Jahrhundert von sich reden: als der jüngste deutsche Zeitungskorrespondent nach dem Zweiten Weltkrieg in London und Paris und als Leitartikler, und dann, als er führende Redakteure der WELT bewog, aus Protest gegen die Ostpolitik Axel Springers diese früher liberale Zeitung zu verlassen.
Während all dieser Jahre trat er auch als antikolonialistischer Kritiker hervor. Man verdankt ihm die erste umfassende, ungeschminkte Geschichte des weißen Kolonialismus.

Gert v.Paczensky ist Mitglied des P.E.N. und der Internationalen Weinakademie (AIV) in Genf.

Bei Hädecke erschienen von ihm die großen Standardwerk über „Cognac“ und „Champagner“ und zuletzt seine Autobiografie „Journalist mit Appetit“.

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