Hamburg: Kuratorin der Vattenfall-Lesetage soll Autoren der Gegenveranstaltung unter Druck gesetzt haben

Der Streit zwischen den „Vattenfall-Lesetage“ und den Unterstützern der Gegenaktion „Lesen ohne Atomstrom“ gewinnt an neuer Schärfe und findet auch zunehmend ein Echo in den sozialen Medien.

Nach einem Bericht der Hamburger Morgenpost hat die Kuratorin der Donnerstag beginnenden Vattenfall-Lesetage, Barbara Heine , offenbar versucht, Autoren und Unterstützer der Gegenveranstaltung „Lesen ohne Atomstrom“ mit Mails unter Druck zu setzen.

Nach dem Bericht erheben zwei nicht wenig prominente Teilnehmer bzw. Unterstützer nun öffentlich: Roger Willemsen spricht von „Erpressungen und Beschimpfungen“, die Direktorin der Hamburger Bücherhallen Hella Schwemer-Martienßen schildert unverhohlene Einflussnahme durch eine Vattenfall-Delegation. Sie wirft den Organisatoren der Vattenfall-Lesetage vor, Kontakte in die Politik genutzt zu haben, um Einfluss auf die Entscheidung der Bücherhallen zu nehmen, sich an der Gegenveranstaltung „Lesen ohne Atomstrom“ zu beteiligen.

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