Heel beugt sich Druck und verzichtet auf weiteres Lena-Buch

Raab schlägt zu: Nachdem erst Heyne einen Drohbrief bekam, hat es nun auch den Heel Verlag erwischt. Auch der Verlag aus Königswinter erhielt einen Brief mit der Aufforderung, keine weitere Biografie über Lena Meyer-Landrut veröffentlichen zu dürfen – und stellte ein entsprechendes Projekt ein.

Laut Medienberichten habe die zu Stefan Raab gehörige Brainpool TV eine entsprechende Veröffentlichung untersagen lassen. Heel einigte sich auf diese Weise gütlich mit Raabs Unternehmen. Erst kürzlich war der Heyne-Verlag entsprechend abgemahnt worden. Dort soll das Buch mit dem Titel Lena – Einfach raus und leben! aber planmäßig erscheinen: Auf die Frage des Raab-Anwalts an den Heyne-Verlag, „woraus Sie Ihre Berechtigung zu der geplanten (…) Veröffentlichung herleiten“, ließ sich Verlagsjustiziar und buchmarkt.de-Kolumnist Rainer Dresen damals lapidar vernehmen: „Die Frage ist schnell beantwortet und dürfte Sie als Jurist nicht weiter überraschen: Aus dem Grundgesetz, Stichwort Pressefreiheit.“ Damit wirkt gelinde gesagt erstaunlich, dass derartige Einschüchterungsversuche erfolgreich sein können.

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