Kommt der Laden unter den Hammer?

Der gestrige Gläubigerausschuss zu Libro hat keine Vorentscheidung über die Angebote für die insolvente Buch- und Papierkette gebrachte, meldet der Standard. Am Montag, dem 26. August, soll der Gläubigerausschuss neuerlich zusammentreten, um dann über einen möglichen Verkauf abzustimmen. Immer mehr Signale deuten darauf hin, dass Masseverwalter Günther Viehböck die verschiedenen Bieter in einer Art Versteigerung gegeneinander antreten lassen will, hieß es am Dienstag.
Über die Zahl der vorliegenden Angebote für die verbliebenen 216 Libro- und 22 Amadeus-Filialen gibt es keine genauen Angaben. „Einige“ interessante Offerte seien darunter, heißt es hinter vorgehaltener Hand, nachdem der Masseverwalter für die Causa Libro quasi eine Informationssperre verhängt hat. Spätestens bei der Berichts- und Prüfungstagsatzung am 5. September müsste der neue oder die neuen Besitzer feststehen, hieß es nach früheren Angaben.
Das Schulgeschäft will der Masseverwalter jedenfalls noch abwickeln, ehe dann ein Verkauf anstehen könnte. Seit gestern sind – zumindest in Wien – auch die entsprechenden Werbeprospekte in den Hausbriefkästen.

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