Lage in Dresden normalisiert sich

„Überstanden“, darf Tom Kirsch aufatmen. Der Pegel in Dresden fällt allmählich (derzeit bei 8,90 Meter), sein Haus des Buches ist trocken geblieben. „Wenn es Strom gäbe, könnten wir den Laden öffnen“, sagte er, aber daran ist wohl vorläufig noch nicht zu denken.
Die Adressenlisten der Buch- und Kunst-Mitarbeiter vervollständigen sich allmählich. Zu Schaden gekommen ist niemand – das ist die guten Nacht, aber einige Mitarbeiter haben nichts retten können als das nackte Leben – und das ist die schlechte Nachricht, die derzeit Tausende in Sachsen betreffen dürfte.
Kann Tom Kirsch nun endlich mal wieder eine Nacht zu Hause schlafen? „Nein, in der Stadt schleichen jede Menge komische Gestalten herum, und nachdem wir die Buchhandlung so über alle Fluten gerettet haben, will ich nicht, dass sie vielleicht Plünderern zum Opfer fällt. Wir haben regelmäßige Kontrollgänge organisiert.“

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