Lehmstedt Verlag präsentiert vergessene Erich Kästner-Texte

Ab 1923 erschienen in Leipziger Zeitungen und Magazinen knapp fünf Jahre lang

Mark Lehmstedt (r.) in der malerischen Moritzbastei

regelmäßig journalistische Texte eines bis dahin unbekannten jungen Mannes: Gedichte, Erzählungen, Theater- und Buchrezensionen, Aphorismen, politische Glossen und Leitartikel. Der Verfasser, zunächst noch Student, bald schon Dr. phil., Kulturredakteur und politischer Redakteur der „Neuen Leipziger Zeitung“, wird später ein weltbekannter Kinderbuchautor: Erich Kästner (1899-1974).

Jetzt hat der erst 2003 gegründete Leipziger Lehmstedt Verlag diese Texte dem „Zeitungsgrab“ entrissen und in dem Buch „Der Karneval des Kaufmanns“ (492 Seiten, 19.90 Euro) veröffentlicht. Herausgegeben wurde der Band vom Germanisten Klaus Schuhmann, 1975 bis 1998 Professor für Neueste Deutsche Literatur an der Universität Leipzig. Er und Verleger Mark Lehmstedt präsentierten die „literarische Ausgrabung der Extraklasse“ Anfang dieser Woche in der Moritzbastei zu Leipzig. Die Schauspieler Bernhard Scheller und Helga Sylvester lasen aus den teils heiter-grotesken, teils satirisch-ironischen oder auch melancholischen Texten. Wer mehr über den Verlag und das Buch wissen will, der lese das Porträt über den Lehmstedt Verlag im aktuellen Buchmarkt 10/04 oder unter www.lehmstedt.de.

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