Lektüretipp zur Diskussion in FOCUS und SPIEGEL

In zwei deutschen Magazinen stehen heute aufschlussreiche Andeutungen: Im SPIEGEL heißt es: „Große deutsche Zeitschriften- und Zeitungsverlage überlegen inzwischen, zur alten Schreibweise zurückzukehren, sollten die Länderchefs nicht vorher von sich aus einlenken und eine brauchbare „Reform der Reform“ durchsetzen – notfalls auch gegen ihre eigenen Kultusminister.“

Diese Überlegungen (man kann auch von Verhandlungen sprechen) gehen offenbar nicht von Burda aus. Helmut Markwort kommentiert jedenfalls im FOCUS: „Peter Müller hat in seinem Fernsehinterview die Katze zur Hälfte aus dem Sack gelassen. Selbstzufrieden sagte er: „Ich weiß viele Verlage hinter mir.“ Das ist wohl des Pudels Kern: Die Ritter ohne Furcht und Tadel sind die Galionsfiguren einer strategisch ausgeklügelten Kampagne. Wer sich nach Zuspruch und wohlwollender Aufmerksamkeit sehnt, braucht sich nur bei den Zeitungsregisseuren zu melden: eine Heldenrolle beim Einrennen offener Türen wird garantiert.“

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