Lesetipp: Sven Regener und wie Künstler entwertet werden

Mit einem ausführlichen Interview auf den Geld-Seiten lässt die Süddeutsche Zeitung heute Sven Regener zu Wort kommen und hat gefragt, wie er als Künstler sein Leben finanziert hat. Natürlich geht es auch noch einmal über seine Wutrede vor eineinhalb Jahren zum Thema Urheberrecht. Und Regener steht immer noch zu seinen Worten, auch wenn er heute der Ansicht ist, dass die Aussage „man pinkelt uns ins Gesicht“ etwas unglücklich formuliert war.

Eigentlich wolle er nicht mit den Leuten schimpfen. „Aber wenn einer nicht zehn Euro für eine Langspielplatte bezahlen will, ist es mir scheiß egal, ob er mich kacke findet“, so Regener. Und positiv formuliert er: „Wenn Du eine Band liebst, dann überprüfe diese Liebe dadurch, ob Du bereit bist, Geld auszugeben.“ In seinem neuen Roman Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt (Galiani) sei ihm etwas neues zu Karl SChmidt eingefallen und eben nicht zu Herrn Lehmann, so das Blatt.

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