Nach Amadeus-Verkauf kein ernsthafter Interessent für Buchkette in Sicht – Mitarbeiter verlassen scharenweise das Unternehmen

Mit dem Verkauf des Libro-Tochterbetriebes Amadeus an den deutschen Douglas-Konzern [mehr…] habe sich Masseverwalter Günther Viehböck keinen Gefallen getan, sagen Kenner der Situation. Die Verwertbarkeit der insolventen Mutter sei nun wesentlich schwieriger geworden. Die Finanzen zur Aufrechterhaltung des Betriebes reichten nur bis Monatsende. Der Erlös aus dem Amadeus-Deal von 9,3 Mio. Euro sei „nicht berauschend“ gewesen, sagte ein Banker. Auch die Libro-Mitarbeiter verlassen scharenweise das Unternehmen und verzichten dafür sogar auf Abfertigungsansprüche, wie es aus Gewerkschaftskreisen heißt. „Libro hat in den letzten zwei Monaten sicherlich 200 Leute verloren, die von sich aus gegangen sind. Das ist schwer frustrierend.“

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