PricewaterhouseCoopers-Studie „Haben Bücher eine Zukunft?“ zum kostenlosen Download

In seinem aktuellen Newsletter weist der Verlegerausschuss des Börsenvereins auf eine repräsentative Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers hin, die der Frage nachgeht: „Haben Bücher eine Zukunft?“. „Die Antwort ist ja, und als Grund hierfür macht PwC eine hohe Affinität der Frauen zum Medium Buch aus“, wertet der Verlegerausschuss die Studie aus.

Demnach lesen Frauen nicht nur deutlich mehr, sondern kaufen und verschenken auch häufiger Bücher als Männer. Frauen stellen außerdem über zwei Drittel der in der Studie ausgemachten Vielleser.

Das Medium Buch und das Lesen hat nach den Ergebnissen der Studie einen nach wie vor sehr hohen Stellenwert. Insgesamt 58 % der Bevölkerung über 14 Jahre lesen oft bzw. sehr oft Bücher. Befragt nach der Herkunft des zuletzt gelesenen Buches erklärten die meisten Befragten, das Buch selbst gekauft zu haben (52 %). 23 % bekamen das zuletzt gelesene Buch geschenkt, 21 % liehen es sich aus. Männer kaufen in Relation häufiger Bücher (58 %) während Frauen relativ häufig (23 %) Bücher entleihen. Die Nutzung von eBooks bzw. digitaler Buchinhalte spielen mit einem Anteil von unter einem Prozent bislang noch keine Rolle.

Für Sortimenter ergeben sich aus dieser Studie interessante Aspekte über die Kundenstruktur. Demnach sind Kinder umso Lesefreudiger je mehr auch die Mutter liest. Sie gehören aber durchweg höheren bildungsschichten an, die überwiegend ein Kind unter 14 Jahren haben.

Größte Bezugsquelle für Bücher sind die kleinen Buchläden, in denen lediglich 27 % der Buchkäufer nie einkaufen (37 % kaufen dort selten und 36 % oft).

Die komplette Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter folgendem Link: http://www.pwc.de/fileserver/RepositoryItem/tmt_PwC%20Buchm_Studie_4.10.pdf?itemId=3113240.

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