Ralf Laumer zur Partnerschaft von Unternehmensberatung und PR-Agentur

Das ist eine ungwöhnliche Partnerschaft zwischen Ralf Laumer unp Peter Durchdewald [mehr…]. Buchmarkt.de fragte den Inhaber der Mediaagentur Laumer was dahinter steckt.

Ralf Laumer

buchmarkt.de: Was bedeutet strategische Partnerschaft konkret?
Ralf Laumer: In den letzten Jahren haben Dieter Durchdewald und ich immer wieder parallel für Verlage gearbeitet. Mediakontakt Laumer beratend und unterstützend in der Pressearbeit, Dieter Durchdewald als Berater in den Bereichen Vertrieb und Marketing. Wir schätzen gegenseitig unsere Arbeit, empfehlen uns. Was aber bisher fehlte, war ein Beratungskonzept, das Vertrieb, Marketing und Presse von Beginn an zusammen denkt. Und dies ist das Ziel unserer Zusammenarbeit, nämlich Beratungskonzepte zu entwickeln, die von vorn herein synchronisieren, was zusammen gehört, anstatt es im Laufe des Beratungsprozesses – oder erst an dessen Ende – zusammenzuführen. Unser Thema ist unter anderen Vertriebs-PR, was aber mehr ist als Vertriebs unterstützende Public Relations.

Wie definieren Sie Vertriebs-PR?
Wir begreifen das Thema Vertriebs-PR in erster Linie als übergeordnete Kommunikationsaufgabe, welche die unterschiedlichen Abteilungen eines Unternehmens sensibilisiert, schult und dahin gehend führt, jegliches unternehmerische Handeln – sofern intern als auch extern – als Bestandteil der Vertriebs-PR zu sehen. Vertrieb ist für uns Bestandteil der Kommunikationsleistung eines Unternehmens. In der Synchronisierung von PR/Marketing/Presse und Vertrieb sehen wir deshalb großes Potential, da diese Abteilungen eines Unternehmens diejenigen sind, die nach außen gehen, das Unternehmen präsentieren, aber auch Eindrücke, Informationen und Images „mitbringen“ und nach Innen kommunizieren können.

Was hat der Kunde konkret davon?
Er erhält auf einander abgestimmte Beratung durch zwei Fachleute, die unterschiedliche Kompetenzen einbringen, sich aber sowohl persönlich verstehen als auch erfahren in der Zusammenarbeit sind. Dies erspart umfangreiche nachgeordnete Abstimmungsprozesse. Dadurch wird in zwei zentralen Aufgabenbereichen des Verlags auch verhindert, was am Ende vieler externer Beratungen steht: Das toll aussehende Konzepte, von außen übergestülpt, nie umgesetzt werden, weil der Transfer in die einzelnen Abteilungen nicht erfolgt.

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