Schirrmacher zerreißt Unseld-Biografie seines FR-Kollegen Michalzik

Was sich gestern andeutete: Peter Michalziks Unseld-Biografie bei Blessing sorgt dafür, dass es den Feuilletonisten des Landes nicht langweilig wird [mehr…]. Heute spitzt in der FAZ Frank Schirrmacher höchstpersönlich die Feder, um den Frankfurter-Rundschau-Kollegen Michalzik zu zerreißen: Ein Leben, stärker als jedes Wort – Peter Michalziks leider mißlungene Biographie Siegfried Unselds: „Nein, das Ereignis einer ersten Biographie von Siegfried Unseld ist hier nicht anzuzeigen, auch wenn Peter Michalzik sein Buch „Unseld“ so nennt. Der Suhrkamp Verlag schickt (an alle, außer dem Blessing Verlag) noch vor Veröffentlichung des Buches eine Art offenen Brief herum: eine gewaltige Liste mit größeren und kleineren Fehlern, die im Kern einen desaströsen Eindruck von dem Werk vermitteln. Man könnte dem Verfasser zugute halten, daß bei Lebenden der Positivismus immer mißrät, weil viele Quellen unzugänglich bleiben. Aber es gähnen so viele Lücken und Abgründe unter der flotten Handschrift, daß man sich fragt, was den intellektuell ausgewiesenen Journalisten Peter Michalzik so in die Irre geführt hat“, beginnt sein Artikel. Und sein Fazit: „Unselds Leben ist groß und stark; es sprengt jeden Satz dieser Biographie.“ http://www.faz.net, dort Stichwort „Unseld“ eingeben.

Die Leser werden sich ihr eigenes Urteil machen: ab 12. September, wenn die Biografie im Handel ist.

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