Schlechter Scherz: Autor droht mit Selbstmord, wenn sein Buch kein Erfolg wird

Diese Mail geht derzeit vielen Buchhändlern als vermeintlich Info zu:

Ein Autor, der sich „Anna Roth“ nennt, versucht auf besonders verrückte Weise, Medieninteresse für sich und damit sonst nicht zu erwartende Verkaufserfolge zu erzielen. Über Tausend Journalisten werden vor folgende Situation gestellt: „Anna Roth“ hat ihnen angekündigt, sich am 4. März das Leben zu nehmen, wenn nicht bis dahin dieses Pseudonym bekannt ist und die in den letzten Tagen gleichzeitig von kleinen Verlagen auf den Markt gebrachten Bücher nicht verkaufsrelevant beworben bzw. ins Rampenlicht gerückt wurden. Da besagter Autor in der verbleibenden Zeit nicht auffindbar, das übliche Verfahren im Umgang mit potentiellen Selbstmördern also nicht anwendbar sein wird, hofft er, dass diese Aktion zu einem praktischen Erfolg wird. Es sind ja auch gleichzeitig SF-Klubs, Literaturzeitschriften, das Beratungssystem eines 150000 Mitglieder umfassenden Lohnsteuerhilfevereins und andere in die „Fahndung“ einbezogen.
Das „Unternehmen“ ist natürlich mit einem großen Risiko verbunden. Der Autor hat sich bewusst selbst dieses Ultimatum gesetzt. Das heißt, er ist wirklich nicht erreichbar, und wenn es nicht gelingt, einen erfolgsträchtigen „Rummel“ zu veranstalten, am 5. März tot. Seine Verhältnisse hatten ihm diese „Alternative“ bereits vorher „nahegelegt“, aber er wollte noch einmal alle Hoffnung auf diese eine Chance konzentrieren. Mit einem Schlag möchte er nun Aufsehen erregen, um dann erfolgreich weiter schreiben zu können. Wenn ihm dies trotz monatelanger Vorbereitung nicht gelänge, dann „wisse er auch nicht weiter“.
Sie könnten also sowohl zum Überleben dieses Autors beitragen als auch sich selbst einen Verkaufserfolg sichern, wenn Sie frühzeitig dafür sorgen, dass eventuelle Nachfragen nach den folgenden Büchern befriedigt werden können:
„Operation Zeitensprung“ (ISBN 3-89954-059-X) vom BS-Verlag Rostock und
„Dreizehn und eine Liebesgeschichte“ (ISBN 3-936735-47-6) bei Nora Berlin erschienen.
Prüfen Sie am besten die Seriosität dieses Schreibens (dass es wirklich kein schlechter Scherz ist) über eine Nachfrage bei Ihrer regionalen oder / und einer beliebigen überregionalen Zeitung Ihres Vertrauens. Danach setzen Sie sich bitte mit Ihrem Großhändler und / oder den Verlagen in Verbindung.
Ob weitere Werbemittel greifbar sind (Poster, Fotos des Autors o. ä.), klären Sie bitte direkt mit den Verlagen.

Nutzen Sie diese außergewöhnliche Situation zu kreativem Handeln
Danke!

Ziehen Sie Ihren Schluss selbst über diese makabre Aktion

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