Stellungnahme von Martin Walser zu Schirrmachers offenem Brief

Martin Walser gab am gestrigen Mittwoch über die dpa folgende Erklärung ab: „Erstens passsiert im ganzen Buch kein Mord. Zweitens geht es im ganzen Buch nicht um einen Juden, sondern um einen Kritiker. Das Buch erzählt die Erfahrungen eines Autors mit Machtausübung im Kulturbetrieb zur Zeit des Fernsehens. Wie Schirrmacher dazu kommt, dieses Thema auf den Holocaust zu beziehen, weiß ich nicht.“
In einem Radio-Interview fügte er hinzu:
„Ich hätte nie, nie, niemals gedacht, dass dieses Buch auf den Holocaust bezogen wird.“ Hätte er das gewusst, hätte er es nie geschrieben.
Marcel Reich-Ranicki seinerseits wollte sich auf Anfrage zu dem Vorgang nicht äußern, nur in der NZZ lesen wir: http://www.nzz.ch/2002/05/30/fe/page-article86V0D.html

Die taz hat ein Interview von Walser bekommen: http://www.taz.de/pt/2002/05/30/a0103.nf/text.

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