Vorschlag für Branchen-Soli: Zufuhrgebühren verdoppeln

Ist wirklich vorstellbar, dass Kollegen durch die Flut existenziell betroffen sind und vor dem Nichts stehen? Sichtbar aber wird, dass es eine eben so große Welle von Hilfsbereitschaft bei den Kollegenfirmen gibt, die von der Katastrophe verschont geblieben sind.

Und es stellt sich die Frage, wie die Branche als solche ihre Solidarität mit den betroffenen Kollegen zeigen kann. Vorschläge dazu wollen wir hier gern annehmen spenden@buchmarkt.de und öffentlich diskutieren.

Hier ein erster Vorschlag: Wäre es denkbar, bei allen Buchhandlungen für ein Jahr einfach alle Rechnungen für die Zufuhrgebühren durch die Barsortimente einfach zu verdoppeln und an die Hochwasseropfer abzuführen? Geschätzt müsste diese harte aber socher einfach zu verwaltende Massnahme dazu führen, dass alle betroffenen Firmen wieder nahtlos ihr Geschäft aufnehmen könnten, wenn auch die Verlage individuell ähnlich vorgehen wie z.B. von Daniel Brücher angeregt.

Eine außerordentliche „Hauptversammlung“ des Börsenvereins während der Buchmesse allein zum Punkt Hilfemaßnahmen könnte solch eine wirkliche Soli – Massnahme beschliesssen oder auch über den Alternativ-Vorschlag einer an die Mitgliedsbeiträge gekoppelten einmaligen, aber drastischen Umlage, die alle etwas gleichmäßiger treffen würde.

Ihre Meinung dazu? Oben können Sie abstimmen.

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