Zürich: 300 Teilnehmer an der Bookparade für Erhalt der Preisbindung

In Zürich fand die erste Bookparade zum Welttag des Buches statt [mehr…]. Rund 300 Menschen marschierten durch die Innenstadt, mit aufgeschlagenem Buch und laut daraus vorlesend.

Mehrere Fernseh- und Radiostationen begleiteten die Demo für das Buch. Die Veranstalter zeigten sich freudig überrascht, dass so viele gekommen sind. Viele Buchhändlerinnen und Buchhändler, Verlagsvertreter, Verleger und Autoren beteiligten sich am Marsch, der von der Polizei begleitet und auch von den Verkehrsteilnehmern im Stau gelassen beobachtet wurde.

Am Abend lasen im Theater Neumarkt alle zehn Minuten Autorinnen und Autoren Texte vor. Die Nationalrätin Vreni Müller-Hemmi sprach sich im Gespräch auf der Bühne deutlich für eine Erhaltung der Buchpreisbindung aus und der Schriftsteller Urs Faes benannte die aktuelle Diskussion über die Buchpreisbindung in der Schweiz als „Trauerspiel“.

Organisatoren waren die Schule für Angewandte Linguistik Zürich (SAL), die Leseförderung 4xL in Bern und das Büro „Lange Nacht“ Zürich. Martin Weiss von der SAL zeigte sich höchst zufrieden mit dem Erfolg und kündigt eine 2. Bookparade für 2008 an.

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