Vorgeblättert Bücher und Autoren in der ZEIT und im Freitag

Hier finden Sie die Bücher, die in der ZEIT und im Freitag besprochen werden. Damit Sie heute schon wissen, wonach der Kunde morgen fragt, was sie auslegen und vielleicht noch schnell bestellen sollten.

Die ZEIT

  • Ulrich Wickert: Es ist falsch, Joe Bidens Alter stark zu thematisieren
Der ehemalige Tagesthemen-Sprecher Ulrich Wickert hält das hohe Alter des designierten US-Präsidenten Joseph Biden Jr. (78) nicht für ein Problem. „Dieser Herr Trump, der in seinem Amt nicht dauernd gearbeitet, sondern viel ferngesehen und Golf gespielt hat, der ist auch nur zwei, drei Jahre jünger“, sagt Wickert, der wie Biden 1942 geboren wurde, in der Wochenzeitung DIE ZEIT. „Wir hatten mit Adenauer einen sehr alten Kanzler. Mitterrand in Frankreich war alt und krank und hat trotzdem regiert. Die Queen in England ist über 90. Also, ich finde es falsch, das Alter zum beherrschenden Thema zu machen.“

Wickert sagt, er selbst bemerke bei sich die eine oder andere Alterserscheinung. „In Frankreich, hinter unserem Haus, gibt es einen kleinen Berg, den bin ich vor 20 Jahren manchmal zweimal am Tag raufgejoggt. Heute gehe ich. Aber das ist etwas, wo ich mir sage: Na gut, nicht schlimm.“

Er schreibe gerade wieder an einem Kriminalroman, weil ihm das Spaß mache. „Und ich sage häufig, ich muss 110 Jahre alt werden, weil ich noch so viele Ideen habe

 

  • „Der Geruch der Herkunft“ : Deniz Ohdes Roman »Streulicht« erzählt eindrucksvoll von den gar nicht so feinen Unterschieden der Klassengesellschaft Deniz Ohde: Streulicht. Roman; Suhrkamp Verlag
  • „Tränen helfen nicht“: Die französische Bloggerin Pauline Harmange hat einen viel diskutierten Essay geschrieben: „Ich hasse Männer“ sagt dem anderen Geschlecht den Kampf an /Pauline Harmange: Ich hasse Männer; Rowohlt Verlag
  • „Parfüm oder Socken?“: Susanne Kippenbergers mitreißendes Buch über das richtige Schenken/ Susanne Kippenberger: Die Kunst der Großzügigkeit. Geschichten einer leidenschaftlichen Schenkerin; Hanser Berlin

Der Freitag

  • Barry und Bin Laden/Autobiografie Über tausend Seiten ernsthafte Weitschweifigkeit: Barack Obamas „Ein verheißenes Land“
  • Gefühl und Wahrheit /Literatur Die Historikerin Hedwig Richter beschreibt die Geschichte der Demokratie als eine der Empathie. Ute Frevert ist das suspekt
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