Coppenrath-Verleger Wolfgang Hölker macht Mäuse mit Mäusen

„Das bisschen, was ich verlege, schreibe ich mir selbst“: Ob das das künftige Motto des Münsteraner Verlegers Wolfgang Hölker (Coppenrath) wird (Foto)? Seiner „Märchenstunde für Manager“ (eigentlich nur als Geschenk für Freunde und Gäste gedacht, als er im Vorjahr in Münster zum „Unternehmer des Jahres“ gewählt wurde) hat er jetzt einen zweiten Band folgen lassen, der sich anschickt, ebenso erfolgreich wie sein Vorgänger zu werden: „Die zweite Maus frisst den Käse“ versammelt wieder Weisheiten für Leute, die Verantwortung tragen wollen oder müssen – mit dem Charme, dass Hölker seine Rezepte (berechtigt) ohne Selbstzweifel serviert. Hat er doch bewiesen, dass sie den Erfolg zumindest nicht verhindern.

Ihm scheint er jedenfalls an den Händen zu kleben – Beweis ist nicht nur der immense Erfolg etwa mit „Felix“ , für den er auch derzeit den Nachfolger „Ferdinand“ aufbaut. Sondern auch, dass beide Bände jeweils Erwähnung im Editorial von STERN-Chefredakteur Thomas Osterkorn fanden, der erste Band im Vorjahr, jetzt wieder aktuell die Geschichte von dem Unternehmensberater und dem Schäfer.

Das ist zum Neidischwerden: Mit der jetzt zitierten Prarabel haben wir damals unsere Serie der Montagswitze gestartet; seither schwirrt sie im Internet herum. Schade, dass Herr Osterkorn unsere online-Seite www.buchmarkt.de nicht liest, kost doch (noch) nix. Aber wir lesen den STERN, obwohls was kostet.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.