Zwanzig Jahre gibt es jetzt Horst Eckert Krimis

Vor genau zwei Jahrzehnten erschien „Annas Erbe“, der Debütroman des Düsseldorfer Krimiautors HorstEckert. Seine ersten Krimis verfasste der gebürtige Oberpfälzer neben seinem langjährigen Hauptberuf als Journalist (Tagesschau, RTL-Nachtjournal), doch längst hat er das Schreiben zur alleinigen Profession gemacht.

Horst Eckert auf einem Plakat für
eine seiner gut besuchten Lesungen

Er hat dabei seinen eigenen Stil gefunden, mit erfundenen Figuren und frei ausgedachter Handlung reale Themen wie die Finanzkrise oder den Islamismus aufzugreifen, und mit seinen jüngsten Romanen, erschienen im Rowohlt-Ableger Wunderlich, hat er einen ganz besonderen Serienhelden in die Welt der fiktiven Kommissare gesetzt: Vincent Che Veih, Mordermittler in Düsseldorf und Sohn einer ehemaligen RAF-Terroristin. Veih pflegt dienstliche Anweisungen erst einmal zu hinterfragen und scheut nicht die Konfrontation mit Vorgesetzten, wenn ihm etwas moralisch gegen den Strich geht. „Schattenboxer“ gibt nebenher einem ganz realen Mordfall einen neuen Dreh, der Deutschland 1991 in Aufregung versetzt hat: dem Attentat auf Treuhandchef Rohwedder, das der RAF zugeschrieben wird, aber noch immer als ungeklärt gilt.

Mit seinem aktuellen Thriller „Schattenboxer“ ist Eckert derzeit auf Lesetour. Gut 300.000 Exemplare beträgt die Gesamtauflage seiner bislang dreizehn Werke, die mehrfach preisgekrönt und in verschiedene Sprachen übersetzt wurden – Glückwunsch dazu und zum heutigen Geburtstag.

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