Sandy Nairnes Museumsdiebstahls“krimi“ morgen in Hauptsache Kultur

Sandy Nairnes Buch Die leere Wand. Museumsdiebstahl. Der Fall der zwei Turner Bilder aus dem Piet Meyer Verlag steht morgen im Mittelpunkt eines Beitrages von „Hauptsache Kultur“ im Hessischen Fernsehen (22.45 Uhr).

Das Buch erzählt vom Diebstahl dreier Bilder aus der Frankfurter Schirn am 29. Juli 1994. Darunter zwei berühmte Turner-Gemälde der Londoner Tate Gallery. Vor fast genau 10 Jahren, am 7. Januar 2003, konnten die Gemälde nach achtjähriger abenteuerlicher Recherche und Ermittlungsarbeit wieder öffentlich gezeigt werden und einer der spannendsten Kunst- und Museumskrimis der deutschen Nachkriegsgeschichte fand seinen Abschluss.

Sandy Nairne war damals Programmdirektor der Tate. Er erhielt den Auftrag, die Anstrengungen rund um die Wiederbeschaffung der Bilder zu koordinieren und zwischen Scotland Yard, der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Frankfurt, der Versicherung und den Mittelsmännern der Diebe zu vermitteln. In seinem Buch berichtet Nairne zum einen von den Bemühungen und zahlreichen Versuchen, wieder in den Besitz der Bilder zu gelangen. Zum anderen erörtert Nairne grundsätzliche Fragen zum Thema Kunstraub. Unterhaltsam und fesselnd erzählt er von anderen legendären Kunstdiebstählen, untersucht den populären Mythos des Gentleman-Kunstdiebes à la Thomas Crown, setzt Kunstraub als Big Business in Beziehung zu Geldwäsche, Drogenhandel und Waffenhandel und setzt sich mit ethischen Fragen rund um die Wiederbeschaffung von gestohlenen Kunstwerken auseinander.

„Hauptsache Kultur“ rollt den Fall auf und hat zu dem großen Coup die damalige Kuratorin Sabine Schulze befragt, die als eine der ersten am Tatort war.

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