Bücher und Autoren heute in den Feuilletons

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie heute schon wissen, nach welchem Buch Ihre Kunden morgen fragen oder wenn Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch suchen.

Frankfurter Rundschau

Lester Bangs Texte Musikkritiken sind auf deutsch erschienen: Psychotische Reaktionen und heiße Luft (Edition Tiamat). Mehr heute nicht.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Die nächste Empörung kommt bestimmt“: Bern Noack hat Theaterskandale von Aischylos bis Thomas Bernhard aufgeschrieben (Residenz) – Irene Bazinger rezensiert.

Hans-Albert Koch hat sich den Gedichtband Parole / Worte von Antonia Pozzi (Wallstein) angesehen.

Annotationen
Bernhad Koller Zusammenhänge (Buch&media Verlag) und José Manuel Prieto Die kubanische Revolution und wie erkläre ich sie meinem Taxifahrer (Suhrkamp).

Neue Sachbücher
Darwins Briefe erscheinen erstmals auf Deutsch. Titel: Nichts ist beständiger als der Wandel. Briefe 1822-1859 (Insel).

Anton M Fischer erklärt Heidegger: Martin Heidegger – Der gottlose Priester (Rüffer & Rub).

Martin Kämpchen findet, Sudhir Kakar versöhne Religion und Sexualität. In Freud lesen in Goa (C.H. Beck).

Ein kleiner Kommentar zur Rowohlt-Klage gegen den Spiegel.

Die Welt

Nichts für uns heute.

Süddeutsche Zeitung

Gesine Schwan, die Kandidatin der SPD für die Bundespräsidentenwahl, hat ein Buch geschrieben. Alexander Kissler findet, Woraus wir leben. Das Persönliche und Politische. (Piper) „zeigt auf ebenso anstrengende wie anregende Weise, dass die wahrscheinliche Niederlage Schwans (am 23. Mai) schade ist und folgenrichtig zugleich“.

Christoph Schröder rezensiert Wie es Gott gefällt (S.Fischer) des italienischen Autors Niccolò Ammaniti. Er meint, „Ammaniti hat mit seiner ultrarealistischen Brutalo-Sozialstudie gen Himmel gezielt, landet aber allzu oft in den Niederungen der Trivialität“.

Außerdem die Rangliste der Sachbücher des Monats, an erster Stelle steht Philosophie des Traums von Christoph Türcke, erschienen bei Beck.

Neue Zürcher Zeitung

Heute gibt es nur Kurzrezensionen zu Hörbüchern: Unter „Der ewige Gambler“ ist man von Sprecher Dieter Meier, der Hermes Baby liest (Deutsche Grammophon), begeistert: „Wortwendig und gewandt artikulierend, spricht der bekennende Dilettant sich selber hohn und dem Hörer zum höchsten Vergnügen.“

„Infernalische Analyse“: Lion Feuchtwanger, Erfolg, Die Geschwister Oppermann beide Lesungen Percy Adlon und Erfolg als Hörspiel unter der Regie von Hartmut Kirste (BR/SWR), alle Der Audio-Verlag

„Franz Hohlers «Minima Moralia»“ Franz Hohler liest: Es klopft, Roman und Das Ende eines ganz normalen Tages, Random House Audio

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