Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – heute mit vielen Taschenbuchempfehlungen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

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Frankfurter Rundschau

„Liebe und Überlegen in Zeiten des Terrors“: Im Eineinhalb-Seiten-Interview erläutert der englische Historiker Orlando Figes, was ihn an der sowjetischen Geschichte fasziniert und berichtet von den Schrecken der Lager und des Alltags, den Diskussionen der Intelligentsia und von deren Art zu lieben. Er hat gerade bei Hanser Berlin den Briefwechsel eines Gulag-Häftlings unter dem Titel Schick einen Gruß, zuweilen durch die Sterne veröffentlicht.

„Von der Geschichte kontaminiert“. In seinem Buch Nach 1945. Latenz als Ursprung der Gegenwart (Suhrkamp) will Hans Ulrich Gumbrecht mitteilen, dass seine Zeit zu Ende ist.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Da qualmen Opiumpfeifen und Köpfe“: Amitav Gosh in Der rauchblaue Fluss bei Karl Blessing über Indiens Rivalität mit China.

„Das grausige Monopol des Adolf Weinmüller“: Meike Hopp: Kunsthandel im Nationalsozialismus, Böhlau

Ein Portrait über Christoph Martin Wieland, der vor 200 Jahren starb. Er war ein schreibender Star und Wegbereiter der Weimarer Klassik, so der Philologe Peter Brugger. Leider keine Buchempfehlungen dazu.

Süddeutsche Zeitung

Kolumnist Hans Eggebrecht findet die Säuberung der Kinder- und Jugendliteratur von politisch unkorrekten Wörtern einen „schlimmen Eingriff in die integrale Gestalt der Werke“. Gestern hatte Thienemann angekündigt, aus Otfried Preußlers Kleine Hexe Wörter wie „Neger“ und „Zigeuner“ ersetzen zu wollen.

300. Todestag des Komponisten Arcangelo Corelli

„Der schwarze Schnee“: Tomas Hettche portraitiert in seinem Essay-Band Totenberg Menschen und Orte, die ihn prägten (Kiepenheuer & Witsch)

„Vom Versailler Vertrag bis Oskar Lafontaine“: Das Saarland – Geschichte einer Region, Verlag St. Ingbert.

Kurz vorgestellt: Neue Taschenbücher. Unter der Überschrift:
o „Musikdramatischer Egomane“. Walter Hansen Richard Wagner, dtv
o „Verführer und Nervensäge“: Andrea de Carlo, Als Durante kam, Diogenes
o „Abenteuerlich unbürgerliche Existenz“: Alois Prinz, Hannah Arendt oder die Liebe zur Welt, Suhrkamp
o „Fern der alten Heimat“: Ken Bruen, Reed Farrel, Tower, Rotbuch Krimi
o „Der Mensch ist trostbedürftig“: Sibylle Lewitscharoff: Blumenberg, Suhrkamp
o „Deutsche für Demagogen“: Kai Biermann, Martin Haase: Sprachlügen, S. Fischer

„‘Des Bürgermeisters Pflicht und Not…‘“: Was Manfred Rommel und Winfried Kretschmann gemeinsam haben, auf jeden Fall zwei Neuerscheinungen zur Person:
o Winfried Kretschmann: Reiner Wein. Politische Wahrheiten in Zeiten knapper Kassen, Herder
o Joseph Schunder: Manfred Rommel, Konrad Theiss

„Rohstoff-Krimi“: Wohlstand ohne Bodenschätze kann das gut gehen? Das untersuchen Dieter Lohmann, Nadja Podberger Im Fokus: Bodenschätze. Auf der Suche nach Rohstoffen, Springer

Die Welt

Heute nix

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