Bücher und Autoren am MONTAG in den Feuilletons – Stephen Kings „flammendes Plädoyer“ für ein strengeres Waffenrecht

Die Welt berichtet über einen 25-seitigen Text von Stephen King, in dem sich der Horror-Spezialist für ein strengeres Waffenrecht einsetzt und den er unter dem Titel Guns als E-Book veröffentlicht hat.

Frankfurter Rundschau

Neue Sachbücher
„Die Leidenschaften einst und jetzt“: Der Historiker Jan Plamper versucht sich an einer Geschichte des Ausdrucks von Gefühlen.
Jan Plamper, Geschichte und Gefühl. Grundlagen der Emotionsgeschichte (Siedler)

„Ich ist kein Widerständler“: Pierre Bayard geht der Frage nach, wie er sich im Krieg verhalten hätte, ob er Held oder Henker geworden wäre. Dank „heldenhafter“ Aufrichtigkeit ist ein „heilsames“ Buch entstanden.
Pierre Bayard, Aurais-je été résistant ou bourreua? (Editions de Minuit, Paris)

Kritik in Kürze
„Ägypter verstehen“: Markus Messling, Champollions Hieroglyphen. Philologie und Weltaneignung (Kadmos Kulturverlag)

„Engländer verstehen“: Christopher A. Bayly, Recovering Liberties. Indian Thought in the Age of Liberalism an Empire (Cambridge University Press)

Literatur
„Der einzige Ort in New York, der so still ist, dass man seine eigenen Schritte hört“: In ihrem Roman erzählt Amy Waldman „zügig und klug komponiert“ die Geschichte eines muslimischen Architekten, dessen anonymer Entwurf für die Gedenkstätte am „Ground Zero“ gewählt wird.
Amy Waldman, Der amerikanische Architekt (Schöffling)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Scharf wie ein Messer“: Den opulenten Band zu Bryan Adams Ausstellung „Exposed“ in Düsseldorf gibt es bei Steidl.

„Was Hollywood uns ersparte“: Lauter Filmideen berühmter deutscher Schriftsteller, die Deutschland auf der Flucht vor den Nazis verlassen haben, die niemals verwirklicht wurden; allesamt „schaurig plump, moralisch platt und billig in ihrer Dramaturgie“. Die „ausführlichen und klugen“ Kommentare der Herausgeber zu Kontexten der Exilanten „sind hier die spannendsten Geschichten“.
Wolfgang Jacobsen, Heike Klapdor (Hg.), In der Ferne das Glück: Geschichten für Hollywood (Aufbau)

„Gegen-, Neben- und Miteinander“: Tilman Harlander, Gerd Kuhn, Wüstenrot Stiftung (Hg.), Soziale Mischung in der Stadt (Kraemer)

Die Welt

„Niemand will an eure Automatikpistolen“: Der König des Horrors als Pamphletist – Stephen King schreibt ein „flammendes Plädoyer“ für strengeres Waffenrecht (Guns).

Süddeutsche Zeitung

„Per Zufall in den Einkaufswagen“: Darius Kazemi kauft per Zufall Bücher im Internet, diesmal waren folgende Bücher war in der Post: Covenant Discipleship Parents von Richard L. Gurgeut, boo hoo von Ernst Malmsten und Canadian Notabilities, Volume 1 von John Charles Dent

„Schatzi Hasi – Wie aus einem Handykauf bei Ebay ein Buch wurde“: Die Jule mit den Pizzabrötchen entstand aus 500 SMS-Nachrichten

„Der Kampf geht weiter: Die Brüder der Biermösl Blosn duellieren sich mit Büchern“: Hans Wells Autobiographie Hans Well – 35 Jahre Biermösl Blosn erscheint im April im Kunstmann Verlag, das Roadbook seiner Brüder Michael und Christoph Well Biermösl Blosn. Tokio – Kapstadt – Hausen ebenfalls im April im Kein & Aber Verlag

„Hundssuff und Kapuziner – Räuschlein“: Was Johann Andreas Schmellers Wörterbuch über Trinksitten und Bräuche verrät (Siegfried Rübensaal: Zur Steinzeugproduktion im vorindusriellen Bayern im Werk von Johann Andreas Schmeller in der Edition Vulpes)

„Kluge Köpfe“: Henning Ritter porträtiert bedeutende Gelehrte (Henning Ritter: Verehrte Denker. Porträts nach Begegnungen im Zu Klampen Verlag.

„Wir sind doch alle Detektive“: Luc Boltanski ermittelt in seinem Spionageroman über die Politik der Ermittlung (Luc Boltanski: Énigmes et Complots. Une Enquête à propos d’enquêtes, Gallimard)

„Pausen im Gedächtnis“: Marica Bodrozic erzählt von Jugoslawien, vom Leben im Exil und dem Wiedererwecken alter Gefühle – „ein Roman von leuchtender Intensität“ (Marica Bodrozic: Kirschholz und alte Gefühle im Luchterhand Verlag).

 

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