Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Anne Frank wäre heute 80 geworden

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Alle wollen sie ein Interview mit Roger Moore, der in Deutschland ist, um seine Autobiografie Mein Name ist Bond … James Bond vorzustellen. Heute ist er in der Rundschau …

Anne Frank wäre heute 80 Jahre alt geworden. „Thema des Tages“ in der Rundschau.

„Feuert die Bosse!“, fordert Naomi Klein, Autorin von No Logo.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Katalog zur Hamburger Ausstellung von Werken Edward Hoppers Modern Life ist bei Hirmer erschienen.

„Wer die Deutschen verstehen will, der lese diese Lebenserinnerungen“: Rudolf Kreis: Die Toten sind immer die anderen, Landtverlag

„Ein Wahrnehmungserotiker“ ist Jamal Tuschik für Alexandra Kedves. Seine Aufbrechende Paare sind bei Weissbooks erschienen.

Kritik in Kürze:

Anna Louisa Karsch: Die Sapphischen Lieder, hgg. von Regina Nörtemann, Wallstein

Vladan Matijevic: Die Abenteuer der Mieze A., Schirmer Graf

Die Welt

Heute wäre Anne Frank 80 Jahre alt geworden. Jenni Roth hat dazu ein Gespräch mit ihrem Cousin, dem Schauspieler Buddy Elias geführt: „Anne Frank war theaterverrückt.“

Süddeutsche Zeitung

Gustav Seibt bespricht Martin van Crevelds Die Gesichter des Krieges. Der Wandel bewaffneter Konflikte von 1900 bis heute (Siedler). Der israelische Militärhistoriker Creveld zeige, „was passiere im Krieg, was er mit Kämpfern und den kämpfenden Gesellschaften mache“.

Fünfzehn Jahre nach seiner Erstveröffentlichung erscheint Jiro Taniguchis Comic Der spazierende Mann jetzt auf Deutsch bei Carlsen. Thomas von Steinaecker findet den Comic „schlichtweg meisterhaft gemacht“.

Der achtzigjährige Philippe Jaccottet beschreibt in seinem Buch Notizen aus der Tiefe (Hanser), was ihn berührt und was schon nicht mehr. Joseph Hanimann rezensiert.

Der algerischen Schriftsteller Boualem Sansal hat im Literarischen Colloquium in Berlin sein neues Buch Das Dorf der Deutschen, erschienen im Merlin-Verlag, vorgestellt. Der Autor befasst sich mit einem brisanten Thema: arabische Staaten sollen sich für Militärexperten der Nazis interessiert haben. Hans-Peter Kunisch war in Berlin.

Neue Zürcher Zeitung

Japans Gesellschaft steckt in einer Krise und die Literatur ist von einer Art „Abstiegsliteratur“ geprägt:
Haruki Murakami fragt sich, wann Japan den falschen Weg eingeschlagen hat, und versucht „Ängste zu lösen“ in seinem neuesten in Japan erschienenen Werk 1Q84.
Karin Amamiya schreibt Sozialreportagen, in denen sie die Härten des modernen Lebens anprangert. Sie war es, die den Begriff „Prekariatsliteratur“ populär gemacht hat, indem sie in einem Interview auf Das Krabbenfangschiff von Takiji Kobayashi aus dem Jahr 1929 verwies.
Natsuo Kirino, Mangetsu Hanamura (Melancholie), Yoshihisa Okazaki (Überwinterung mit zehn Zentimetern pro Sekunde) und Seigo Suzuki (Work Song) stehen ebenfalls in dieser Reihe.

Patrick Blanc legt auf „Aussen- und Innenwänden „vertikale Gärten“ an“. Sein Buch Vertikale Gärten ist für Juni bei Ulmer angekündigt.

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