Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und auch das Reiseverbot für Liao Yiwu

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Heute gibt es eine Kluftinger-Verfilmung, leider aber nur auf Bayern 3: den „Allgäukrimi“ Erntedank. Und das wars.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Es gibt einen „Schwiegermutterstreit“: Tilmann Lahme schreibt darüber, „wer Hedwig Pringsheims Briefe an Katia Mann edieren darf – und wer nicht“.

Jürgen Kaube schreibt eine ganze Seite über die Geschichte von Defoes Robinson Crusoe, eines „der merkwürdigsten Romane der Weltliteratur“.

„Und es öffnet sich die Zukunft“: Friedmar Apel über Diethmar Daths Roman Sämtliche Gedichte (Suhrkamp) „so humorvoll und zugleich melancholisch war der Universalromancier noch nie“.

„Was sich in der Senkgrube offenbart“ (Überschrift) ist (war aber nicht anders zu erwarten, da ist sich die Kritik selten einig) ein großes Lob für Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott (Hoffmann und Campe): Daniela Strigl hat für den neuen „Brenner“ eine tolle Zeile gefunden: „Ein Krimi von Wolf Haas ist in erster Linie ein Haas und erst in zweiter ein Krimi“.

Aber „Der Löwe hat Zahnweh“: Harald Hartung über Uwe Tellkamps Reise zur blauen Stadt(Suhrkamp), „ein rechtes Gustostück“.

Die Welt

„Peking erteilt weiterem Schriftsteller Reiseverbot“ (Liao Yiwu, s. SZ unten) – und Uwe Wittstock beklagt: „Der Börsenverein schweigt.“

Wieder 7 Seiten Bücher in der Beilage „Die Literarische Welt“. „Buch der Woche“ ist Stephan Thomes Grenzgang (Suhrkamp); Tilman Krause besucht Francois Lelord Hector & Hector und die Geheimnisse des Lebens (Piper), ein Vorabdruck aus Dietrich Fischer Dieskaus Buch Jupiter und ich (BUP) und u.v.a. die neue Krimibestenliste [mehr…]

Süddeutsche Zeitung

„Das Meer in Sachsen“: Lothar Müller über das Hilbich-Archiv und

„Dünne Haut, frischer Wind“: Alex Rühle über Liao Yiwu Fräulein Hallo und der Bauernkaiser, „der O-Ton der chinesischen Gegenwart“.

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