Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und Briefe auf den Spuren des Schicksals

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Wo die wirklich interessanten Leute waren“: Marc Schweska stellt seinen Debütroman vor – und erzählt von von einem wenig bekannten Terrain der DDR-Geschichte: von Ostberlin als Tummelplatz „technischer Intelligenzija“ und von Lötern als den wahren Revolutionären. Marc Schwenska: Zur letzten Instanz (Eichborn)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Strippenziehen an den Fäden der Vorsehung“: Im Literaturmuseum Marbach werden Briefe, Bücher und Objekte präsentiert, die von der Hoffnung künden, dass Schicksal möge einem roten Faden folgen. Die große Schau auf den Spuren eines großen Begriffs stiftet höchst elegant neue Zusammenhänge.

„Selig sei er gepriesen, aber besser noch gelesen“: Bücher von und über Rabindranath Tagore, erster nichtwestlicher Gewinner des Nobelpreis für Literatur, zu dessen 150. Geburtstag.
Martin Kämpchen: Rabindranath Tagore und Deutschland – Marbacher Magazin 134 (Deutsche Schillergesellschaft)
Rabindranath Tagore u.a.: Mein lieber Meister. Briefwechsel 1920-1938 (Draupadi)
Rabindranath Tagore: Chitra – Ein Spiel im Aufzug (Draupadi)
Rabindranath Tagore: Gedichte und Lieder (Insel)

Kritik in Kürze
„Hölle und Fülle“: Das 28. Jahrbuch der Lyrik bekräftigt einmal mehr die Vitalität der Lyrik. Christoph Buchwald, Kathrin Schmidt (Hg.): Jahrbuch der Lyrik 2011 (DVA)

Sachbücher in Kürze
„Sprechweltwandel“: Mark Häberlein, Alexander Keese (Hg.): „Sprachgrenzen – Sprachkontakte – kulturelle Vermittler“. Kommunikation zwischen Europäern und Außereuropäern (16.-20. JH) (Franz Steiner)

„Fotografieparcours“: Bernd Stiegler, Felix Thürlemann (Hg.): Meisterwerke der Fotografie (Reclam)

„Josephsgeschichte“: Michael Rieth: Horst Lippmann. Ein Leben für Jazz, Blues und Rock (Palmyra)

Süddeutsche Zeitung

„Gebleicht im Strom der Zeit“: Die Erinnerungen des Schriftstellers Hans Keilson gehören zu den wichtigen Büchern deutscher Juden.
Hans Keilson: Da steht mein Haus (S. Fischer)
Hans Keilson: Kein Plädoyer für eine Luftschaukel (S. Fischer)

„Siege des Lichts“: Jan Assmann erkundet das Mysterienfieber der Aufklärung. Jan Assmann: Religio duplex. Ägyptische Myterien und europäische Aufklärung (Verlag der Weltreligionen)

Neue Taschenbücher
„Starker Auftritt einer jungen Französin“: Antonia Kerr: Blumen für Zoë (Wagenbach)
„Dickens‘ gefrorene Tiefe“: Richard Flanegan: Begehren (Insel)
„Das war böse“: Gerd Schwerhoff: Historische Kriminalitätsforschung (Campus)
„Es sind nicht mehr viele Juden in Paris“: Hélène Berr: Pariser Tagebuch 1942-1944 (dtv)
„Schreibweisen des Gefühls“: Reinhard Jirgl: Die Stille (dtv)
„Lob der Debütanten“: Christiane Körner (Hg.): Das schönste Proletariat der Welt (Suhrkamp)

Die Welt

„Wo bleibt die Herrlichkeit des Menschen?“: In Hamburg stritten Autoren und Kritiker über literarische Wirklichkeitsabbildung

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.