Bücher und Autoren heute in den Feuilletons, und Daniel Kehlmanns Dankesrede – und Buchhandlungen sind gefährlich

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Wir haben es geahnt „Heidenreich, Ballack, Banken“ – mit Deutschland ist was nicht in Ordnung; Peter Michalzik hat es aufgeschrieben, weil nach der Buchmesse wohl kaum neue Bücher entdeckt werden können. Wir haben unter „Szenarien der Eskalation“ nur einen Sammelband Krisen im kalten Krieg, der zeigt, warum die Gefahren seither nicht kleiner geworden sind. Mathias Becker hat ihn besprochen; Herausgeber ist Bernd Greiner (Hamburger Edition)

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wir haben alle diesen Zorn im Blut“: Der irische Schriftsteller Colm Tóibín schreibt über James Baldwin und Barack Obama; seine These: Die Erfahrung schwarz zu sein, mache beide zu besseren Amerikanern.

Heute geht es wieder um Bücher für die junge Zielgruppe:

„Ein Puppenhaus für König Artus“ meint zwei Bücher aus dem Verlag Jacoby & Stuart, den das Verlegerpaar im März nach dem Auszug bei Gerstenberg gegründet hat [mehr…]: Die Künstlerin Daniela Kirchlechner hat Die Abenteuer des Ritter Gawain mit Puppen nachgespielt, der Verleger, ein „ausgewiesener Artus-Freund“, hat es getextet und zum Thema einen zweiten, knappen Band Wer war König Artus vorlegt.

„Frag nach bei Lindsey“: Hannah Arnold findet angesichts von Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen: „John Green überwindet endlich seinen Weltschmerz“ (Hanser).

Ach ja, Antonia Gläser sagt; der neue Eragon-Band sei nicht besonders spannend.

Die Literatur findet heute wieder in der Beilage statt: Gedruckt wird unter „Dionysos und der Buchhalter“ die Dankesrede von Daniel Kehlmann zur Verleihung des Thomas Mann-Preises am letzten Samstag in Lübeck.

„Der Tod, diese Schweinerei. muss aufhören“: Oliver Jung begeistert sich für Tilmann Rammstedts „brachial komischen Roman“Der Kaiser von China (DuMont) ;

Ariane Breyer bespricht Isabell Allende Das Sigel der Tage („zirkusreif“) (Suhrkamp) und unter „Die umtriebige Oda und ihre Affären“ schreibt Matthias Hannemann über Oda, den „eleganten Roman“ von Ketil BjÆrnstadt (Insel)

Die Welt

Heute in der Beilage „Die Literarische Welt“: „Buch der Woche“ ist Der weiße Tiger von Aravind Adiga; auch bei C.H. Beck gibt es einen neuen Detektiv, den Matt Beynon Reese in Der Verräter von Bethlehem zwischen Nablus und Gaza ermitteln lässt. Und es geht um die großartigen (finden wir inzwischen auch) Krimis von Deon Meyer aus Südafrika….alle acht Seiten der Beilage und das pralle Angebot hier nachzuerzählen, schaffen wir heute wieder mal nicht; doch für Buchhändler und Leser ist das wieder eine aktuelle Fundgrube..aber Elmar Krekeler bespricht einen Krimi, der beweist: Buchhandlungen sind gefährlich.

Süddeutsche Zeitung

Gustav Seibt startet einen Erklärungsversuch, warum Der Turm von Uwe Tellkamp zum Volksbuch wird; „So geht Wahlkampf“ schreibt Christoph Haas über Jerome Charyns „rasanten bis hastigen Roman Citizen Sidel (Rotbuch), und Georg Diez beleuchtet unter „Eine amerikanische Heldengeschichte “ die Biographie des Investors Warren Buffet, dem derzeit in den USA erfolgreichsten Buch. (Alice Schroeder: Das Leben ist ein Schneeball, (Finanzbuch Verlag).

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