Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und das Stolpern bei der Übernahme von Karstadt

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Zombies gibt es nicht nur in Haiti“: im Interview äußert sich der haitianische Autor Franketienne über die Folgen des Erdbebens. Von dem Multitalent, der zeitweise Kulturminister war und 2004 den Pablo Neruda-Preis erhielt, ist auf Deutsch nichts lieferbar.

Die Originalnotenhandschriften von Johann Sebastian Bach sind ab nun in neuer, besserer Qualität im Internet unter www.bach-digital.de zugänglich.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Vernarrt in Pioniere“: Thomas Leuchtenmüller über das letzte „große Prosawerk“ von Willa Cather Sapphira und das Sklavenmädchen (Knaus)

Neue Sachbücher:
„Am liebsten hörte er seine eigenen Platten“: Martin Wilkening über Jochen Voits „Erzählung des Lebens von Ernst BuschEr rührte an den Schlaf der Welt (Aufbau) – „macht ein Denkmal wieder lebendig“.

„Wenn aus Prometheus ein Engel der Geschichte wird“: Gerd Koenen über „zwei Darstellungen des Kommunismus“: Über David Priestland Weltgeschichte des Kommunismus (Siedler) und das Handbuch des Kommunismus bei Piper.

Die Welt

wurde heute nicht mitgeliefert

Süddeutsche Zeitung

Der Georg K Glaser Preis geht für ihre Gedichte Zehn Honigprotokolle an Monika Rinck.

„Im Blindflug gegen die Wand“: Andresa Zielcke über die sozilogische Studie Strukturierte Verantwortungslosigkeit. Berichte aus der Bankenwelt (Suhrkamp) – sein Fazit: „die Banker waschen ihre Hände in Unwissenheit.

Dazu neue Taschenbücher – von Dieter Forte, Peter Abrahams, Jules Verne, Jon Ewo, Michael Hochgeschwender und Walter Kappacher.

Financial Times Deutschland

Zwar hat jetzt der Investor Nicolas Berggruen das Unternehmen Karstadt übernommen, doch die ausgebooteten Vermieter, die ebenfalls ein Interesse hatten, sind sauer. Sie wollen nun für ihren Mietnachlass eine Beteiligung und blockieren damit die Übernahme des Hauses mit dem großem Buchhandelsanteil. Der „gut aussehende“ Berggruen gebe sich zwar als Rettergestalt, doch seine Vorstelllungen, wie er sich die Zukunft vorstellt, bleiben vage.

Telekom behält das iPhone-Monopol in Deutschland. Wie lange noch, ist unbekannt. Währenddessen protestieren chinesische Studenten gegen die Arbeitsbedingungen bei Foxconn, das unter anderen iPhones herstellt, und geben Apple-Eigner Steve Jobs eine Mitschuld.

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