Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und das Thema „China“ geht weiter

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Fast über zwei Seiten: Roberto Bolaño und sein Tausendseiter 2666: „Aufregender kann ein Roman nicht sein“, urteilt Maike Albath.

Rolf Hosfeld rettet Marx vorm Marxismus: mit der neuen Karl-Marx-Biographie Geister, die er rief (Piper)

13 Jahre hat sie recherchiert für das Buch: Adrian Nicole LeBlancs Zufallsfamilie. Liebe, Drogen, Gewalt und Jugend in der Bronx (Deuticke).

„Chinas Auftritt auf der Buchmesse ist eine Chance“, meint Bernhard Bartsch, und fügt hinzu: „wenn die Debatte sich nicht verhärtet“. Da müssen sich die chinesischen Freunde aber mächtig am Riemen reißen.

„Nun doch“ darf eine Tibet-Iniative auf der Buchmesse Flyer verteilen. Wenn es das Gastland sich nicht wieder verbittet.

„Diplomat im Porzellanladen“ heißt ein Resüme von Claus-Jürgen Göpfert} über das vergangene Wochenende, oder: „Buchmesse-Direktor Juergen Boos versucht, den China-Eklat als ‚Erfolg’ zu verkaufen“.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Vorabdrucke wichtiger Neuerscheinungen jetzt online bei der FAZ: Unter www.faz.net/venter.

Matthias Weichelt rezensiert Andreas Möllers Debütroman Traumfang (Ullstein}.

Mehr heute nicht.

Die Welt

Heute gar nix.

Süddeutsche Zeitung

Der „Streit um China und die Buchmesse ist noch nicht ausgestanden“, meint Thomas Steinfeld, und da wird er wohl recht haben.

Lothar Müller über den noch nicht erschienenen Dan Brown.

Yann-Brice Dherbier Cary Grant. Bilder eines Lebens (Henschel) . wohl mehr als nur für Fans.

Johannes Fried über Arno Borst Meine Geschichte (Libelle), die „aus dem Nachlass herausgegebene Lebensbilanz des Historikers“.

Monika Schoeller wird heute 70 [mehr…]. Volker Breidecker gratuliert.

Neue Zürcher Zeitung

„Sisyphos in Afrika“: Zwei Autoren laborieren an der Last der rwandischen Vergangenheit – und liefern keine überzeugenden Ergebnisse. Gemeint sind Meja Mwangi: Big Chiefs, Peter-Hammer-Verlag und Abdourahman A. Waberi: Schädelernte, Litradukt-Literatureditionen

„Man liest und lacht, liest und schaudert, liest und staunt – ein unglaubliches Buch“, lautet die erste Reaktion von Barbara Villiger Heilig auf Luc Bondys: Am Fenster im Zsolnay-Verlag. Und titelt „Die menschliche Tragikomödie“.

Über das „Scheitern eines Despoten“ schreibt Jaume Cabré in seinem historischen Roman Senyoria bei Suhrkamp.

Kurz besprochen werden unter der Überschrift:
> „Organ als Spende?“: Vera Kalitzkus, Dein Tod, mein Leben. Warum wir Organspenden richtig finden und trotzdem davor zurückschrecken, Suhrkamp-Verlag
> „Caritas und Charité“: Ernst Peter Fischer, Die Charité. Ein Krankenhaus in Berlin, 1710 bis heute, Siedler-Verlag
> „Nachdenken über das Schöne“: Hans Peter Balmer: Philosophische Ästhetik. Eine Einladung, Francke-Verlag.

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.