Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und David Hume zum 300.

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Deine Wissenschaft sei menschlich“: Otto A. Böhmer zum 300. Geburtstag des schottischen Philosophen David Hume.

„System der Angst“: Ein verzweifelter Versuch der Selbstbestimmung und das, in psychischer Hinsicht, brutalste Buch von John Burnside. Dieses Buch liest man am besten als ein Werk der Fiktion: als ein solches ist es nicht weniger wuchtig. Aber erträglicher.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Wenn die Kugel und der Rubel nicht mehr rollen“: Hörbücher zu den Werken Dostojewskis erlauben den Vergleich zwischen alter neuer Vortrags- und Übersetzungskunst.
Fjodor M. Dostojewski: Der Spieler (Hörverlag)
Fjodor M. Dostojewski: Der Spieler (Audio Verlag)
Fjodor M. Dostojewski: Der Großinquisitor (Sinus Verlag)

„Hundert Jahre jung“: 75 Minuten Frisch über Frisch, entspannt und hellwach. Max Frisch spricht – Reden und ein Gespräch mit Hans Ulrich Probst (Christoph Merian Verlag)

Neue Sachbücher
„Blass muss die Tinte beim Verfertigen sensationeller Palimpseste sein“: Man liest Schapers Geschichte von Simonides mit Spannung und Vergnügen. Allerdings tut er ihm mit Heroisierung und der Promotion zum Erfinder der Antike etwas viel der Ehre an. Rüdiger Schaper: Die Odyssee des Fälschers – Die abenteuerliche Geschichte des Konstantin Simonides, der Europa zum Narren hielt und nebenbei die Antike erfand (Siedler).

Bilder und Zeiten
„Die Kraft der Mythen obsiegt über Franco“: Ein Buch, gewaltig wie Ulysses – ein Roman, dessen erregende Qualität seinen Autor in die Nähe der großen Literaten des vergangenen Jahrhunderts rückt. Luis Martín Santos: Schweigen über Madrid – (Andere Bibliothek) von 1991 – nur noch antiquarisch greifbar.

„Land, Land, Land, Licht und Land“: Wolfgang Büscher reist literarisch wie kein anderer. Wolfgang Büscher: Hartland – Zu Fuß durch Amerika (Rowohlt).

„Das Licht am Eingang des Tunnels“: V.S. Naipaul mit Furor und Besonnenheit über die Religionen Afrikas. V. S. Naipaul: Afrikanisches Maskenspiel (S. Fischer).

Süddeutsche Zeitung

„Beobachten wir doch lieber den gewöhnlichen Lauf der Welt“: Vor 300 Jahren wurde der Aufklärer David Hume geboren.

„Undichte Paare, bepelzte Passanten“: Süden ist einfach ein guter Roman, in dem Dinge passieren, die auch in Krimis üblich sind. Friedrich Ani: Süden (Droemer Knaur).

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