Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Freistaat Bayern hat Pech im Prozess gegen die Zeitungszeugen

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

Eine Hymne auf Ralf Rothmann: Feuer brennt nicht (Suhrkamp) sei ein Roman, so Rolf-Bernhard Essig, der den Leser wieder an Wunder glauben lasse. Das war es auch schon.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt – die Gespräche von Helmut Schmidt und Giovanni di Lorenzo gibt es jetzt bei KiWi.

Nachts kommen die Füchse heißt der neue Erzählungsband von Cees Nooteboom (Suhrkamp) – Stimmen von jenseits des Grabes, meint Rezensent Hans-Jürgen Schings.

Wolfgang Schuller über Paul Veyne Als unsere Welt christlich wurde (C.H. Beck).

Der Freistaat Bayern muss die beschlagnahmten Nachdrucke der NS-Zeitung „Völkischer Beobachter“, die dem Heft Zeitungszeugen beilagen, zurückgeben. Das LG München hat den Beschlagnahmebeschluss des Amtsgerichts aufgehoben. [mehr…]
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Süddeutsche Zeitung

Jochen Schmidt liest Proust (und alles was Recht ist, liebe SZ-Kollegen, den Namen Proust lässt man besser ungetrennt…): Quadratur der Krise ist bei Voland & Quist erschienen.

Alexander Menden berichtet von der Londoner Bookfair: mit 90 indischen Verlagen hat die Messe in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt gefunden.

Die Pulitzerpreise 2009 sind vergeben: Elisabeth Strout (Roman), Lynn Nottage (Drama), Annette Gordon-Reed (Geschichtsschreibung) sind die Preisträgerinnen. Den Sachbuchpreis erhält Douglas A. Blackman, den Biografie-Preis Jon Meacham und W.S. Merwin für Lyrik. Der Pulitzer-Preis wird in 20 Kategorien verliehen und ist mit jeweils 10.000 Dollar dotiert.

Die Welt

Heute nichts für uns.

Neue Zürcher Zeitung

In Hugo Hamiltons neuestem Werk Legenden bei Luchterhand sucht Gregor Liedmann nach seiner Identität. Dabei macht er eine „Tour d’Horizon durch die Dekaden, in denen Deutschland mit der Erblast des Dritten Reiches äusserlich und innerlich zu Rande kommen musste.“

„Immer wieder versuche ich, die mühselige Anstrengung zu unternehmen, nämlich zu erzählen. Weil es eine Pflicht ist, vielleicht die einzige, die ich erfüllen kann . . .. Denn wie soll man die Welt anders läutern, als indem man ihr das Ausmass des Bösen, das sie begeht, begreiflich macht?“ Bei Hanser sind die Tagebücher einer französischen Jüdin erschienen: Hélène Berr: Pariser Tagebuch 1942–1944.

Fred Stäheli hat dem „Naturgedicht eine neue Dringlichkeit und Intensität“ gegeben: Wind auf Papier, Editions Dendron.
Sechs Kilo Liotard, verteilt auf zwei Bände haben Marcel Roethlisberger und Renée Loche vorgelegt. Ihre Arbeit Liotard. Catalogue, Sources et Correspondance, erschienen bei Davaco Publishers dürfte zu einem Standardwerk zu diesem Maler werden.

„Von Trennungen, misslungenen Verhältnissen und Karrieren, von Liebe, Verwandtschaft, Freundschaft“ erzählt Angelika Reitzer in Frauen in Vasen, Haymon.

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