Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der Fünfundachtzigste von Siegfried Lenz

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Frankfurter Rundschau

„Die Katastrophe leben“: Christian Schlüter über die Apokalypse im japanischen Comic.

„Das prometheische Gefälle“: Vom „Restrisiko“ eingeholt – Nach über fünf Jahrzehnten ist Günther AndersDie Antiquiertheit des Menschen unvermindert aktuell.

„Einsame Menschen“: Über Katastrophen, Scheitern und Verschwinden – Stamms Erzählungen zwischen sanftem Niederschmettern und Belanglosigkeit. Seerücken, Peter Stamm (Berlin)

„Als Autor unerregt“: Zum 85. Geburtstag von Siegfried Lenz

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Marcel Reich-Ranicki gratuliert Siegfried Lenz zum Fünfundachtzigsten

„Am Riesenrad des Lebens gedreht“: Der als „Junggenie“ gefeierte Clemens J. Setz zieht alle literarischen Register und will manchmal zu viel. Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes, Clemens J. Setz (Suhrkamp)

„Im Lehnsessel unterwegs“: Der Klassiker neu aufgelegt: Die Reise um mein Zimmer, Xavier de Maistre (Aufbau)

Kritik in Kürze]
„Bewährte Muster“: Ein ehrgeiziges Unternehmen, mit zäher Gründlichkeit beschrieben. Das Antwerpener Testament, Evelyn Grill (Residenz)

Süddeutsche Zeitung

„Als die Dämme brachen“: Ein grandioser Reportage-Roman über eine Menschenjagd im überschwemmten New Orleans. Zeitoun, Dave Eggers (KiWi)

„Fremdkörpergefühl“: Im Manifest der Vielen schreiben knapp 30 Autoren gegen die Angst vor dem Islam an – voller Fassungslosigkeit, Enttäuschung und Größe. Manifest der Vielen – Deutschland erfindet sich neu, Hg. Hilal Sezgin (Blumenbar)

Die Welt

„Söhne, seid milde zu euren Alten“: Autoren ziehen sich aus Ödipus‘ Sumpf und rekonstruieren ihre Väter gnadenlos, verzweifelt und untherapeutisch.
Im Schatten des Vaters, David Vann (Suhrkamp)
Lügen über meinen Vater, John Burnside (Knaus)
Der alte König in seinem Exil, Arno Geiger (Hanser)

Kommentare (0)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.