Bücher und Autoren heute in den Feuilletons – und der PEN mahnt China

Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch.

Auf den Titelseiten heute entweder der „Selbsterwählte“ (klasse Headline, liebe FR!) Ahmadinedschad oder die SPD, die von ihrem derzeitigen Umfragetief steil nach oben guckt und immer noch glaubt, Steinmeier könnte Kanzler werden.

Frankfurter Rundschau

Gar nix für uns.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neue Wirtschaftsbücher
Heinz Rieter / Joachim Zweynert Wort und Wirkung (Metropolis-Verlag), Wilhelm Röpke Marktwirtschaft ist nicht genug. Gesammelte Aufsätze (Manuscriptum Verlag) und Michael Wedell Die Bank in der Gesellschaft (Tre Torri).

Stefanie Peter rezensiert Noémi Kiss Was geschah, während wir schliefen (|Matthes und Seitz), und Hans-Martin Gauger hat sich Teresa de la Parras Tagebuch einer jungen Dame, die sich kangweilt (Manesse) angesehen.

Annotationen|
Fred Vargas Der verbotene Ort (Aufbau) und Schlittenspur durch den Sommer (Herausgeber Hans Thill) (Das Wunderhorn).

Der PEN mahnt China, weil es in diesem Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, auch ja die Menschenrechte einzuhalten. Werden die ja nun hoffentlich auch tun…

Die Welt

Das Berliner Ensemle führt unter der Leitung Martin Wuttkes Texte von Ernst Jünger aus dessen Drogenphase auf.

Süddeutsche Zeitung

Thomas Meyer freut sich, dass es endlich eine Studienausgabe der Werke Moses Mendelssohns gibt. Christoph Schulte, Andreas Kennecke und Grazyna Jurewicz geben die Ausgewählte Werke in zwei Bänden bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft heraus.

Jens-Christian Rabe hat sich Mark Seligers Pop-Porträts aus dem Buch The Musik Book, erschienen bei teNeues, angeschaut und findet, „der Band sei größtenteils eine Sammlung abgegriffener Pop-, Rock- und Country-Klischees, und dass Seliger es jedoch schaffe, uns die Stars so zu zeigen, wie sie gesehen werden wollen“.

Daniel Glattauer schreibt einen Liebesroman, der ganz aus E-Mails besteht. Als Anschlussband zum 2006 erschienenen Gegen den Nordwind wird nun Alle sieben Wellen bei Deuticke herausgebracht. Burkhard Müller rezensiert.

Hermann Kurzke legt nach der großen Biographie Thomas Mann – Das Leben als Kunstwerk (1999) nun eine Kurzfassung „für den Leser“ vor (C. H. Beck). Hannelore Schlaffer meint, Kurzke porträtiere Mann als Literaturbeamten.

Weitere Rezensionen zum politische Buch:
Die Briefe des niederländischen Tierarzt und Mirkobiologe Jacob van der Hoeden an seine im Krieg auf dem Land versteckte Tochter sind bei Jacoby & Stuart erschienen. In Lienekes Hefte finden sich die mit viel Humor und Liebe geschrieben und gemalten Briefe. Für Siggi Seuss sind die zehn Hefte im Schmuckschuber „ein Schatz im Kästchen“.

„Eine etwas buntere Chronik der deutschen Nachkriegszeit“ hat Steffen Seibert mit Mein, dein, unser Deutschland. Die bewegendsten Momente der letzten 60 Jahre geschrieben. Ralf Husemann bespricht das im Meyers Lexikonverlag erschienende Buch: „Insgesamt ist das Ganze ein weithin gelungenes und auch teilweise schön kritisches Geschichtsbuch geworden.“

Die „heute-Journal“-Moderatorin Maritta Slomka erzählt uns ihre Erfahrungen mit der Politik in Kanzler lieben Gummistiefel. So funktioniert Politik. Gemeinsam mit Co-Autor Daniel Westland will sie auch die Jugend ansprechen (cbj).

Barbara Sichtermann hat eine Kurze Geschichte der Frauenemanzipation geschrieben (Jacoby & Stuart). Birgitt von Maltzahn findet, Sichtermann formuliere anspruchsvoll und faktenreich und sie hofft, dass Sichtermann gerade junge Frauen als Leserinnen gewinnt.

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